31.5.13

Termin vormerken: 14.06.19:00

Liebe Schachfreunde, unsere Feier zum Aufstieg unserer ersten beiden Mannschaften findet am Freitag 14.06. 19:00 am Spielabend statt. Alle Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen. Bitte Termin vormerken und gute Laune mitbringen. 
kg

30.5.13

Endspieltaktik -
Mir san Hund !
Die Bayern sagen: Mir san Hund! - Die andern san au Hund, aber mir san die größern Hund!
Und J. Moravec sagte 1937: Weiß gewinnt !
Es scheint auch ziemlich klar, denn nach
1. Td8+  Kxd8
2. b7         (der Hund)
ist der Bauer wohl nicht mehr aufzuhalten.
Aber Schwarz hat noch Ressourcen !
Mit

29.5.13

Drei Mann punktgleich beim Sigeman 2013

Das diesjährige Sigeman-Turnier im südschwedischen Malmö endete nach 7 Runden mit einem Triumvirat an der Spitze, das jeweils 4,5 Punkte aufwies. Mit der besten Feinwertung (direkter Vergleich) sicherte sich der junge Ungar Richard Rapport den Turniersieg vor Nigel Short (Eng) und Nils Grandelius (Swe).
Mit 4,0 Punkten folgen die beiden Niederländer van Wely und Sokolov vor den Schweden Tikkanen (3,5), Berg (2,0) und Hektor (1,0). Alle Einzelheiten gibt es hier.
rit

28.5.13

Schachromantik - Hat da einer
die Bauern falsch aufgestellt ?
Im Jahre 1834 wurde in London das erste schriftlich überlieferte Match der Schachgeschichte ausgetragen. Der Franzose La Bourdonnais, der in der Heimat keinen ebenbürtigen Gegner mehr fand, war eigens nach England gereist, um es mit dem dortigen Champion McDonnel aufzunehmen.
Der Wettkampf umfasste sagenhafte 88 Partien und endete mit 51:37 zugunsten des Franzosen. Aus dieser Masse ist ein Stück wegen der kuriosen Schlussstellung (Diagramm) in die Schachannalen eingegangen.
Wie kam es dazu ?

26.5.13

DJEM 2013

Vom 19.-25.05. fanden die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften 2013 in Oberhof statt (hier der Link). Für Hessen waren einige Vertreter aus unserem Schachbezirk am Start, über deren Ergebnisse auch ihre Vereine auf ihren Webseiten berichtet haben. 
Für Ladja Roßdorf belegten My Linh Tran und Sophia Schmalhorst die Plätze 5 und 7 in der Kategorie U18w, Wladislaw Galkin Platz 9 in der starken offenen Klasse U25A (in der der Wiesbadener Bundesligaspieler Hagen Poetsch nach Wertung Dritter wurde) und Vinzent Spitzl Platz 31 in der U14. Die Mädels waren vielleicht nicht ganz zufrieden, waren sie doch auf Platz 1 und 5 der Setzliste ins Turnier gestartet.
Marian Can Nothnagel vom Schachforum Darmstadt wurde 32. in der Klasse U14.
Der SK Langen hatte ebenfalls mehrere Teilnehmer(innen) im Turnier. Katharina Reinecke und Helene Flach wurden 7. und 14. in der U12w, Tim Niklas Bingert belegte Platz 16 in der U16, in der die Ersten der Setzliste eine DWZ von 2300 hatten.
Glückwunsch an unsere Nachbarvereine und ihre Spieler für die erreichten Teilnahmen und Platzierungen!

25.5.13

Endspieltaktik - Erst mal das Patt aufheben
Dass Weiß bei seiner materiellen Übermacht hier gewinnen kann und muss, ist klar. Es geht aber darum, die Sache so schnell wie möglich zu erledigen. Anderssen meinte 1842: Matt in 4 Zügen!
Dazu muss man natürlich erst einmal den schwarzen König aus dem Patt herauslassen und das geht nur mit einem Läuferzug.
Also: Welcher Läufer zieht und wohin?
Auflösung hinter dem Break.

22.5.13

Fide Grand Prix (4) in Saloniki/Griechenland

Die vierte Folge der aus sechs Einzelturnieren bestehenden Grand Prix Serie 2012/13 läuft vom 22. Mai bis 3. Juni im griechischen Thessaloniki (kurz: Saloniki). Die zweitgrößte Stadt Griechenlands ist für das ursprünglich vorgesehene Madrid eingesprungen.
Das Feld besteht aus 12 Super-Großmeistern und erreicht mit einem Elo-Schnitt von 2753 die Kategorie 21. Am Start sind: 
  Topalov    Bul 2793     Morozevich   Rus 2760
  Grischuk   Rus 2779     Ponomariov   Ukr 2742
  Nakamura   Usa 2775     Kamsky       Usa 2741
  Caruana    Ita 2774     Bacrot       Fra 2725
  Svidler    Rus 2769     Dominguez    Cub 2723
  Ivanchuk   Ukr 2755     Kasimdzhanov Uzb 2709
Spieltage:   Mai   22-25   27-30    Juni  1-3    jeweils 13 Uhr.
Bedenkzeit:   2 Std/40 Z + 1 Std/20 Z + !5 Min+30sek/Rest.
Links:  Live und Datenbank -HIER-, Turnierseite -HIER-
Weitere Infos zur Grand-Prix-Serie gibt es in unseren Posts 23/03/13 und 22/09/12.
rit

21.5.13

Sigeman 2013 in Malmö/Schweden

Die schwedische Anwaltskanzlei Sigeman & Co sponsert jedes Jahr ein anspruchsvolles Schachturnier am Firmensitz in Malmö. Die 21. Auflage, die vom 22. bis 28. Mai stattfindet, erreicht allerdings nur die Kategorie 15. Die eingeladenen 8 Teilnehmer sind:
International:  Van Wely 2689,  Short 2681,  Rapport 2674,  Sokolov 2642.
Schweden:  Berg 2561,  Grandelius 2556,  Tikkanen 2537,  Hector 2512.
Modus: 7 Runden, normale Bedenkzeit. Spieltage 22.-28. Mai 14 Uhr. Turnierseite hier.
rit

20.5.13

Andreas Fuchs erfolgreich in Griesheim

Die Griesheimer Schachtage 2013 wurden wie immer über 5 Runden Schweizer System gespielt und gingen am gestrigen Sonntag zu Ende. Unter 47 Teilnehmern siegte der Griesheimer Bundesligaspieler Stefan Walter mit perfektem Ergebnis von 5/5 vor fünf Spielern mit 4/5.
Andreas Fuchs vom SC Ober-Ramstadt war wie in den Vorjahren am Start. Er erzielte mit 2,5 Punkten in dem starken Feld ein sehr gutes Ergebnis, belegte Platz 24 und gewann den Preis für den besten Spieler in der Wertung für DWZ 1401-1600!
Die komplette Schlusstabelle gibt es hier.

19.5.13

Endspieltaktik - 
Was macht man gegen diese Bauern ?
 Der a-Bauer ist ja noch leicht beherrschbar. Mit
1.Sc7+ Ka7   2.Ta6+ Kb7   3.Txa2
ist er schon weg. Aber nach
3. ... h3 !!   ist guter Rat teuer.

Trotzdem behauptete W.v.Holzhausen schon 1898:
Weiß hält unentschieden.
Wie soll das gehen ?
Die Auflösung folgt hinter dem Break.

18.5.13

Karjakin gewinnt Norway Chess in Stavanger

Das stärkste jemals in Skandinavien ausgetragene Schachturnier sollte eigentlich ein kleiner Triumphzug werden, für Magnus, den 'großen' Norweger. Aber Sergej, der spitzbübische ukrainische Wahl-Russe, zeigte keinen Respekt und setzte sich einfach davor. Das hatte er bei der Schnellschach-WM 2012 in Astana schon einmal getan.
Weitere bemerkenswerte Ereignisse beim Norway Chess 2013 in Stavanger waren ein voller Punkt von Nakamura gegen Anand sowie die zwei Siege des schon abgeschlagenen Wang Hao gegen Carlsen und Anand in den letzten beiden Runden.
So kam es zu folgendem Endstand:
  1  Karjakin, Sergej  Rus 2767   6,0    GM-Titel mit 12 Jahren
  2  Carlsen, Magnus   Nor 2868   5,5    Weltranglisten-Rekordler
  3  Nakamura, Hikaru  Usa 2775   5,5    Amerikanischer Samurai
  4  Svidler, Peter    Rus 2769   5,0    Netter Grandseigneur
  5  Aronian, Levon    Arm 2813   5,0    Konstante Weltspitze
  6  Anand, Vishy      Ind 2783   5,0    Amtierender Weltmeister
  7  Wang Hao          Chn 2743   4,5    Gelber Favoritenschreck    
  8  Topalov, Veselin  Bul 2793   4,0    Wieder im Kommen
  9  Radjabov, Teimur  Aze 2745   3,0    Abrutscher des Quartals
  10 Hammer, Jon L.    Nor 2608   1,5    Landsmann ohne Chancen
Links: Alle Partien gibt es hier bei ChessBomb, alle weiteren Informationen hier auf der Homepage.
rit

17.5.13

Europameisterschaften in Polen beendet

Die European Individual Chess Championships 2013 in Legnica/Polen endeten nach 11 Runden Schweizer System mit 10 punktgleichen Großmeistern an der Spitze, die jeweils 8,0 Punkte aufwiesen. In der Feinwertung siegte der Ukrainer Alexander Moiseenko vor den Russen Alekseev und Romanov.
Das Mammut-Feld von 280 gewerteten Teilnehmern (davon 146 über 2500 Elo) zeigt in den vorderen Rängen folgende Gruppierungen:
   10 Spieler mit 8,0 Punkten
   15 Spieler mit 7,5 Punkten
Aus diesen beiden Gruppen haben zumindest die ersten 23 einen Platz beim World Cup in Tromsö sicher.
   26 Spieler mit 7,0 Punkten
   37 Spieler mit 6,5 Punkten
In dieser Gruppe taucht mit dem jungen Matthias Bluebaum (6,5 Punkte, Platz 79) der erste Deutsche auf. Auf 6,0 Punkte kamen von unseren 15 Landsleuten noch die GM Handke und Kraemer, während die Nationalspieler Georg Meier mit 5,5 und Daniel Fridman mit gar nur 4,0 wohl selbst enttäuscht und von einem World-Cup-Platz weit entfernt waren.
Alles weitere über Teilnehmer, Ergebnisse und Tabellen findet man hier bei Chess-Results.
rit

16.5.13

Khotenashvili gewinnt Women Grand Prix in Genf

Die erste Folge der sechs-teiligen Grand Prix Serie der Frauen endete in Genf mit einigen Überraschungen. Während die bisher eher unauffällige Georgierin Bela Khotenashvili mit 8,0 Punkten aus 11 Runden das Turnier beherrschte, landeten die aktuelle (Ushenina) und frühere (Hou Yifan und Kosteniuk) Weltmeisterinnen unter 'ferner liefen'.
Der Endstand (in Klammern die erreichten Grand-Prix-Punkte):
  1 Khotenashvili Geo  8,0 (160)        6 Lagno       Ukr  5,5 (65)
  2 Muzychuk A    Slo  7,5 (140)        8 Hou Yifan   Chn  5,0 (40)
  3 Kosintseva T  Rus  6,5 (100)          Kosteniuk   Rus  5,0 (40)
    Dzagnidze     Geo  6,5 (100)          Cmylite     Ltu  5,0 (40)
  5 Ju Wenjun     Chn  6,0  (80)       11 Batchimeg   Mgl  3,5 (20)
  6 Ushenina      Ukr  5,5  (65)       12 Girya       Rus  2,0 (10)
Links: Partien bei ChessBomb hier. Weitere Infos auf der Turnierseite hier und auf der Fide-Seite hier.
rit

15.5.13

Schachromantik - Morphy in der Oper

Das amerikanische Schachgenie Paul Morphy (1837-84) hielt sich 1858/59 für einige Monate in Europa auf und schlug auch hier alles, was Rang und Namen hatte, u.a. auch Anderssen.
Bei einer Aufführung des Barbier von Sevilla saß er mit Karl von Braunschweig und Graf Isouard in deren Loge in der Pariser Oper. Den Dreien war es offenbar langweilig und so taten sich die beiden Adligen beratend zusammen und forderten das Genie zu einer Partie heraus, deren Endstellung im Diagramm zu sehen ist.
Mit dieser Opernlaune hat Morphy (Weiß) ein berühmtes Werk geschaffen, dessen Entwicklung wir im folgenden aufzeigen:

13.5.13

Kamsky und Krush sind die US-Champions

Bei den US-Meisterschaften 2013 in St Louis haben sich die Favoriten durchgesetzt.
Wie in vielen westlichen Ländern, so wird auch in den USA das Spitzenschach von Leuten mit ausländischen Wurzeln dominiert. So verwundert es nicht, dass auch heuer wieder typisch amerikanische Namen auf den vorderen Plätzen dünn gesät sind.
Bei den Männern (24 Teilnehmer) musste ein Playoff über den Titel entscheiden. Dieses Rapid-Stechen gewann Gata Kamsky (2741) gegen Alejandro Ramirez (2551). Beide hatten in den regulären 9 Runden jeweils 6,5 Punkte erzielt. Dahinter folgen Onischuk (2666) und Gareev (2674) mit je 6,0.
Bei den Frauen (10 Teilnehmerinnen) gewann Irina Krush (2470) mit stolzen 8,0 Punkten aus 9 Runden vor der Mitfavoritin Zatonskih (2466) mit 7,5 und Abrahamyan (2280) mit 6,5.
Die kompletten Tabellen sowie alle Partien gibt es hier.
rit

12.5.13

Europäische Einzelmeisterschaften 2013 in Polen

Die erste Maihälfte ist mit Groß-Ereignissen geradezu gespickt. Neben Stavanger, Genf und St Louis läuft derzeit auch ein Super-Open in der niederschlesischen Stadt Legnica, die bis 1945 als Liegnitz zu Deutschland  gehörte.
Bei der XIV European Individual Chess Championship treffen sich vom 4. bis 17. Mai massenweise Großmeister und solche, die es werden wollen. Von den 286 Teilnehmern liegen 12 über 2700, weitere 68 über 2600 und 66 über 2500.
Für die Spitzenleute geht es vor allem um die 23 Plätze, die zur Teilnahme am World Cup (August in Trömsö) berechtigen. Von den 15 deutschen Teilnehmern könnten vielleicht Georg Meier und Daniel Fridman um diese Qualifikation mitkämpfen. Als Preisfonds sind 100.000 € ausgelobt.
Modus:  11 Runden Schweizer System.   90 Min/40 Z - 30 Min/Rest + 30 Sek Increment.
Links:  Die Turnierseite (auch Live) ist hier. Teilnehmer, Ergebnisse und Tabellen findet man am besten hier bei Chess-Results.
rit

11.5.13

TL Info: DWZ - Auswertung Mannschaftsmeisterschaft

Die Saison endete mit dem erfreulichen Aufstieg von 2 unserer Mannschaften und  hier findet man viele Details zu den Ergebnissen unserer Spieler. Die erwähnenswertesten Resultate sind:
Die besten Turniererfolgszahlen erzielten R. Tiemann (1948) vor W. Berndt (1938) und R. Hartmann (1909). "Nebenbei" ist Rolf  mit 7,5 /8 auch der "Topscorer" der Bezirksliga. Für ihn gibt es einen satten Zuwachs von 73 DWZ Punkten. In der 2. Mannschaft erzielte I. Pernat mit 1605 die beste Erfolgszahl.
In der 3. Mannschaft hat H. Öztürk aus 4 Partien 2,5 Punkte erzielt. Allerdings müssen 5 Partien gespielt werden, um in die Auswertung zu gelangen. Man kann aber ein vorläufiges Ergebnis abschätzen (die offiziellen Auswerter mögen mir verzeihen !!) und dies ergibt ca. 1075 DWZ Punkte. Für seine erste Saison Turnierschach ist dies ein durchaus respektables Ergebnis. Allen  Spielern gratuliere ich nochmals herzlich. (gue)

10.5.13

Griesheim kann in der Bundesliga bleiben

Für die Saison 2013/14 haben sich in der Schach-Bundesliga überraschend zwei 'Freiplätze' ergeben, weil (a) aus dem Westen keiner aufsteigen will (kann) und (b) der SV Wiesbaden, der sich sportlich so gut geschlagen hat, überraschend ausgestiegen ist.
Somit bleiben die traditionsreichen Berliner SF erstklassig und den zweiten freien Platz kann unser Nachbar Griesheim übernehmen. Die fünf Punkte aus Schwetzingen haben sich also doch bezahlt gemacht. Ob Griesheim die (kostspielige) Option auch tatsächlich ausübt, ist hier nicht bekannt.
rit

9.5.13

Almasi gewinnt das Capablanca Memorial

In Abwesenheit von Seriensieger Ivanchuk sicherte sich der ungarische GM Zoltan Almasi den Titel beim diesjährigen Capablanca Memorial in Havanna/Cuba. Er siegte mit 6,5 aus 10 vor den beiden Lokalmatadoren Quesada und Dominguez mit je 6,0. Von den restlichen drei Teilnehmern der Elite-Gruppe kamen Andreikin (Rus) auf 4,5, Inarkiev (Rus) auf 4,0 und Harikrishna (Ind) auf 3,0.
rit

8.5.13

Endspieltaktik -
Turm gegen Doppelbauer oder umgekehrt?
Komposition von Horwitz und Kling aus dem Jahre 1851.
Ein Doppelbauer und auch noch isoliert - normalerweise ein gefundenes Fressen für den Turm.
Aber so weit vorgerückt sind die zwei Schwachmatikusse eine Macht. Der weiße König kommt nicht ran und sein Turm steht auf der falschen Seite. Weiß versucht es trotzdem mit 
1. Tc7+  Kd4 !   Geht der König nach links, gibt es Dauerschach oder der Turm kommt auf die erste Reihe.
Und nun ?

7.5.13

Norway Chess 2013 in Stavanger

Ein Turnier der Extraklasse findet vom 7. bis 18. Mai in der norwegischen Hafenstadt Stavanger statt. Die Erfolge von Carlsen ermuntern das kleine Land zu großen Schachevents, wie z.B. auch zum World-Cup im August in Tromsö.
Das jetzt anstehende Norway Chess 2013 hat einen Elo-Schnitt von 2766, was der Kategorie 21 entspricht. Hätte man statt des Eigengewächses Hammer noch einen weiteren 2700er verpflichtet, wäre die Kategorie 22 erreicht worden, was bisher erst sechsmal vorkam. Das illustre Starterfeld:
    Carlsen     Nor 2868        Svidler    Rus 2769
    Aronian     Arm 2813        Karjakin   Rus 2767
    Topalov     Bul 2793        Radjabov   Azb 2745
    Anand       Ind 2783        Wang Hao   Chn 2743
    Nakamura    Usa 2775        Hammer     Nor 2608
Es beginnt heute mit einem Blitzturnier, bei dem die Startplätze vergeben werden. Das eigentliche neun-rundige Turnier startet morgen.
Spieltage:    8.-10.    12.-15.    17.-18.    jeweils 15 Uhr.
Bedenkzeit:  100 Min/40 Z - 50 Min/20 Z - 15 Min/Rest  +  30 sec ab Beginn.
Links:  Live  hier (ChessBomb) oder hier (Homepage).  Turnierseite hier.
rit

5.5.13

Fotos vom Spieltag










SCO unterliegt Münster am letzten Spieltag

Nachdem der doppelte Aufstieg schon feststand, war die Luft für die ersten beiden Ober-Ramstädter Mannschaften wohl etwas raus, denn beide unterlagen ihren Gegnern aus Münster. 
Für SCO I konnte nur Rolf Tiemann seine Partie gewinnen - Rolf beendete die Saison mit großartigen 7,5/8. Ferner hielten Karlheinz Gürtler, Walter Berndt, Rene Hartmann und Knut Goebel ihre Partien Remis. Münster I hatte das bessere Ende bei den eingesetzten Ersatzspielern und entschied die Partie an den letzten beiden Brettern durch zwei Siege mit 5:3 für sich. SCO I beendete die Saison in der Bezirksklasse damit als Tabellenzweiter mit 13:5 Punkten.
Im Match zwischen SCO II und Münster II kamen beiderseits einige Nachwuchsspieler zum Zug. Für SCO II gewannen Ivan Pernat und Nelly Glock bei einem Remis von Hüseyincan Öztürk. Das bedeutete eine knappe 2,5:3,5 Niederlage. SCO II beendete die Saison als Meister der Kreisklasse C mit 12:4 Punkten.
kg

US Championships in St Louis

Vom 2. bis 13. Mai finden in Saint Louis (Missouri) die US-Meisterschaften statt.
Bei den Männern fehlen die Cracks Nakamura und Caruana. Elo-Favorit ist daher Gata Kamsky (2741) vor Gareev (2674) und Onischuk (2666). Insgesamt streiten 24 Teilnehmer um die Ehre und einen Preisfonds von 180 T$.
Bei den Frauen gibt es ein 10er-Feld mit Krush (2470) und Zatonskih (2466) als Favoritinnen und einen Preisfonds von 65 T$.
Spieltage:    3.-7.    9.-12.    (I3.PlayOff)    jeweils 18 Uhr 
Links:  Chessbomb hier.  Homepage hier.
rit

4.5.13

Women Grand Prix (1) in Genf

Auch bei den Frauen beginnen die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft mit der sechs-teiligen Grand Prix Serie 2013/14. Das erste Turnier findet vom 2. bis 16. Mai in Genf statt. Dort sind am Start:
    Hou Yifan    Chn 2617         Kosintseva T     Rus 2517
    Muzychuk A   Slo 2585         Khotenashvili B  Geo 2505
    Lagno K      Ukr 2548         Ushenina A       Ukr 2491
    Dzagnidze N  Geo 2545         Kosteniuk A      Rus 2491
    Ju Wenjun    Chn 2544         Girya O          Rus 2463
    Cmilyte V    Ltu 2522         Batchimeg T      Mgl 2298
Insgesamt nehmen 18 Spielerinnen umschichtig an den sechs Turnieren teil. In Genf nicht am Start sind davon:
    Koneru H       Ind 2597       Harika D       Ind 2510
    Zhao Xue       Chn 2565       Danielian E    Arm 2466
    Stefanova A    Bul 2530       Muminova N     Uzb 2312
Wenn es bleibt wie seither, wird die Gesamtsiegerin aus den sechs Folgen die WM-Herausforderin sein, aber erst für 2015, weil für 2013 bereits Hou Yifan (gegen die WM Ushenina) qualifiziert ist und 2014 das WM-Turnier wahrscheinlich wieder im Ko-System ausgetragen wird.
Spieltage:    3.-6.    8.-11.    13.-15.    jeweil 14 Uhr
Links:  ChessBomb hier  und Homepage hier.
rit

2.5.13

TL- Info: Vorschau Mannschaftsmeisterschaft

Kommenden Sonntag wird die Mannschaftsmeisterschaft mit der letzten Runde abgeschlossen. Dabei können unsere Mannschaften die Sache entspannt angehen. SCO1 steht bereits als Aufsteiger fest.  Ein  5: 3 Sieg würde auch bei einem (kampflosen ?) 8:0  Erfolg  der Eberstädter  gegen RoßdorfII die Meisterschaft sichern. Wichtig ist das Spiel  noch für die Gäste aus Münster, die nur bei einem Sieg Chancen auf den Klassenerhalt haben. 
Noch klarer ist die Situation für SCO2. SCO2 steht  bereits als Meister und Aufsteiger fest.  Auch der Gegner Münster2  hat nichts zu gewinnen oder zu verlieren. Es handelt sich also um ein "Freundschaftsspiel mit DWZ Auswertung".  Allen Spielern wünsche ich viel Spaß und Erfolg. gue

1.5.13

Aronian gewinnt das Aljechin Memorial 2013

Mit Hilfe der russischen Sponsoren Timtchenko und Filatov konnte das Aljechin Memorial 2013 im feinen Ambiente des Louvre in Paris und des Staatsmuseums in Petersburg ausgetragen werden. Für das starke Feld der Kategorie 20 war ein Preisfonds von 100 T€ ausgelobt, wovon 30 dem Sieger zustehen.
Sieger nach Feinwertung wurde der armenische Super-GM Levon Aronian mit 5,5 Punkten vor dem punktgleichen WM-Finalisten Boris Gelfand aus Israel. Aronian verbuchte 3 Siege, 1 Verlust und 5 Remisen, während Gelfand mit 2 Siegen und 7 Remisen ungeschlagen durch das Turnier kam. Die Zahl der Siege gab beim Tiebreak den Ausschlag. Dritter wurde Weltmeister Vishy Anand mit 5,0 Punkten.
Die Schlusstabelle: 
1 Aronian  Arm  5,5   4 Kramnik   Rus  4,5    9 Ding Liren Chn  3,5
2 Gelfand  Isr  5,5     Adams     Eng  4,5   10 Svidler    Rus  3,0
3 Anand    Ind  5,0     Vitiugov  Rus  4,5
                        Vachier-L Fra  4,5
                        Fressinet Fra  4,5
Die Remisquote von 64% führte zu engen Abständen und mehrfacher Punktgleichheit in der Tabellenmitte, für die die Feinwertung noch aussteht. Alle Partien können hier nachgespielt werden.
rit

Die Elo-Weltrangliste Mai

Bei den Top-10 der Männer haben das Kandidatenturnier und der Grand Prix für einige Verwirbelungen gesorgt. Am härtesten traf es Radjabov, der 45 Punkte verlor und von 4 auf 14 abrutschte. Für ihn und Mamedyarov rückten Grischuk und Swidler in die Top-10 auf und Topalov verbesserte sich auf Rang 4.
Bei den Top-5 der Frauen hat sich auch im April nichts getan, da die Spitzenreiterinnen seit Februar nicht mehr gespielt haben.
Die neuen Listen:
         Männer                             Frauen
  1 Carlsen     Nor  2868      
     1 Polgar       Hun  2696   
  2 Aronian     Arm  2813            2 Hou Yifan    Chn  2617
  3 Kramnik     Rus  2811            3 Koneru       Ind  2597
  4 Topalov     Bul  2793            4 Muzychuk     Slo  2585    

  5 Anand       Ind  2783            5 Zhao Xue     Chn  2565
  6 Grischuk    Rus  2779

  7 Nakamura    Usa  2775     
  8 Caruana     Ita
  2774        
  9 Svidler     Rus  2769          Die kompletten Top-100-Listen 
 10 Karjakin    Rus
  2767          gibt es hier (M) und hier (F).   
Die Deutschen unter den Top-100:   Männer: Naiditsch (30),  Meier (91).
Frauen: Paehtz (30), Michna (75), Melamed (78), Kachiani (98).
rit

30.4.13

Topalov gewinnt Grand Prix 3 in Zug

Bei der dritten Auflage der Grand Prix Serie 2012/13 hat der bulgarische Super-GM Veselin Topalov seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen eindrucksvoll fortgesetzt. Er gewann das Turnier mit 8,0 aus 11 Runden deutlich vor Nakamura mit 6,5 sowie Ponomariov und Caruana mit je 6,0.
Nachdem auch hier zwei Drittel aller Partien remis endeten, lag das Feld hinter dem Sieger im Abstand von jeweils einem halben Punkt und vielen geteilten Plätzen relativ eng beieinander.

Die Schlusstabelle (in Klammer die GP-Punkte): 
1 Topalov    Bul  8,0 (170)     7 Giri         Ned  5,0 (50)
2 Nakamura   Usa  6,5 (140)       Leko         Hun  5,0 (50)
3 Ponomariov Ukr  6,0 (100)       Karjakin     Rus  5,0 (50)
  Caruana    Ita  6,0 (100)    10 Radjabov     Aze  4,5 (20)
5 Kamsky     Usa  5,5  (75)       Mamedyarov   Aze  4,5 (20)
  Morozevich Rus  5,5  (75)       Kasimdzhanov Uzb  4,5 (20)
Topalov hat nicht nur das ungeteilte Sieger-Preisgeld (25 T€) kassiert, er hat nun auch mit 310 GP-Punkten aus zwei Teilnahmen ausgezeichnete Aussichten auf einen der begehrten zwei Kandidatenturnierplätze, die über den Grand Prix vergeben werden. Dazu dürfte er in der neuen Weltrangliste auf Platz 4 vorgestoßen sein.
rit

29.4.13

Endspieltaktik -
A bisserl was geht immer!
Weiß am Zug.
Der als Schlitzohr bekannte Amerikaner Frank Marshall (1877-1944) hatte sich mit einer seiner Opferideen wieder einmal verzockt und stand 1923 gegen einen No-Name mit einem Turm weniger da.
Er hat zwar einen einzugsbereiten Feibauern, aber der ist nichts wert, denn er steht ja en prise.
Oder kann er doch noch von Nutzen sein ?

28.4.13

Thomas Leiter ist Bezirks-Blitzmeister

Der mehrmalige und amtierende Bezirksmeister im normalen Schach hat nun auch in Roßdorf unter 44 Teilnehmern den Starkenburger Blitzmeister-Titel geholt.
Thomas Leiter aus Breuberg setzte sich mit 9,5 Punkten aus 11 Runden mit deutlichem Abstand an die Spitze. Es folgen A. Berkes (Langen) und W. Diehl (Weiterstadt) mit 8,0 und M. Müller (Gernsheim) mit 7,5.
Unter den dann folgenden sechs Teilnehmern mit je 7,0 Punkten befindet sich auch unser Schachfreund Walter Berndt.
rit

27.4.13

Der WM-Zyklus 2014 - unverbindliche Vorschau

Nachdem mit Anand und Carlsen die Finalisten für die Weltmeisterschaft 2013 feststehen und mit November und Chennay/Indien auch Zeit und Ort geklärt sind, kann man den Blick schon einmal auf den nächsten WM-Zyklus werfen, der mit der Grand-Prix-Serie ja schon begonnen hat.
Obwohl vorgesehen war, den Weltmeister jedes Jahr neu zu küren, findet das für das nächste Jahr geplante WM-Match doch nicht mehr in 2014 statt; man spricht jetzt vom März 2015. Auf jeden Fall gibt es aber auch 2014 wieder ein Kandidatenturnier (wann und wo ist noch offen), für das sich folgende Spieler qualifizieren:
-  Ein  Teilnehmer ist der unterlegene Finalist aus dem WM-Match 2013
-  Zwei  Teilnehmer kommen über die Grand Prix Serie 2012/13 (hier)
Zwei  Teilnehmer kommen über den World Cup (August 2013 in Tromsö)
Zwei  Teilnehmer kommen über die Weltrangliste 
Ein  Teilnehmer erhält eine Wildcard
So wäre es, wenn es bei acht Teilnehmern bleibt. Bei der Experimentierfreude der Fide kann man allerdings Änderungern oder Erweiterungen durch anderweitige Qualifikationen oder Wildcards nicht ausschließen.
rit

26.4.13

Halbzeit beim Aljechin Memorial

Wie bei diesem Feld kaum anders zu erwarten: Die Remisquote beträgt 70% und die Spitze liegt noch dicht beieinander. Die Reihung nach den fünf Runden in Paris:
      1 Vachier-L   3,5       6 Anand       2,5
      2 Fressinet   3,0       7 Ding Lin    2,0
      3 Gelfand     3,0       8 Vitiugov    2,0
      4 Adams       3,0       9 Kramnik     2,0
      5 Aronian     3,0      10 Svidler     1,0
Bemerkenswert: Zwei Franzosen liegen vorn. Anand, Kramnik und Svidler sind noch nicht so recht in die Gänge gekommen.
Von Sonntag bis Mittwoch geht es in St Petersburg mit den letzten vier Runden weiter.
rit

25.4.13

Endspieltaktik -
Finish mit schwerem Gerät
Teimur Radjabov ist derzeit nicht vom Glück verfolgt. Das Kandidatenturnier kostete ihn seinen Stammplatz unter den Top-10 und auch beim GP in Zug läuft es nicht nach seinen Wünschen.
Deshalb mag ihn das schöne Endspielmatt trösten, das ihm vor fünf Jahren gegen Boris Gelfand zur Verfügung stand. In dieser Stellung macht er mit Schwarz und am Zuge kurzen Prozess.
Und wie geht es ?

23.4.13

Endspieltechnik - Die berühmte Reti-Studie

Weiß am Zuge hält Remis !!!
Für viele sicher nur eine schöne Reminiszenz, für manche vielleicht aber eine überraschende Erkenntnis: Die Studie von Richard Reti aus dem Jahre 1922 ist immer wieder eine echte Freude. 
Ihr Sinngehalt ist: Auf der Königs-Reise von h8 nach h1 ist der ’’Umweg’’ über e5 genau so schnell wie der gerade Weg auf der h-Linie. Mit diesem Basiswissen kann man unterwegs Erstaunliches bewirken.
Hier scheint der schwarze h-Bauer unaufhaltsam zur Dame zu laufen. Der weiße König müsste schon drei Züge auf einmal machen, um ihn einholen zu können. Der schwarze König dagegen hat den c-Bauern voll im Griff. 
Wieso also Remis?

21.4.13

SCO I und II steigen beide auf

Es ist geschafft! Beide Ober-Ramstädter Mannschaften SCO I und SCO II haben den Aufstieg bereits am vorletzten Spieltag unter Dach und Fach gebracht. Herzlichen Glückwunsch an alle, die dazu beigetragen haben!
SC Ober-Ramstadt I kehrt nach einem 4:4 in Eberstadt in die Starkenburgliga zurück. Ersatzgeschwächt mit drei Ersatzspielern angetreten, war es kein einfaches Spiel.
Walter Berndt gewann am ersten Brett gegen Ludwig Fischer mit einer seiner typischen unkonventionellen Eröffnungen. Karlheinz Gürtler, Rene Hartmann, Knut Goebel und Rolf Tiemann remisierten - wodurch Rolf's Siegesserie der laufenden Saison durch ein Unentschieden endete. Hermann Jaksch gewann in unklarer Stellung durch Zeitüberschreitung seines Gegners nach 39 Zügen. Horst Breitwieser und Peter Schumm mussten Niederlagen einstecken, was angesichts des erreichten Auftstiegs aber gelassen genommen wurde.
Da Roßdorf II ein weiteres Mal nicht antrat, diesmal in Dieburg, haben Eberstadt und Ober-Ramstadt nun vier Punkte Vorsprung auf Roßdorf und Rödermark/Eppertshausen und stehen beide als Aufsteiger fest.

PlatzMannschaftSpieleBPMP
1SC Ober-Ramstadt I 84513
2SK Eberstadt 1924 I 841,513
3SG Rödermark/Eppertshausen II 8339
4SC Ladja Roßdorf II 827,59

SC Ober-Ramstadt II musste gegenüber der Stammformation sogar vier Spieler ersetzen und gewann dennoch bei Rödermark/Eppertshausen IV mit 3,5:2,5. Ivan Pernat und Klaus Hansel gewannen ihre Partien, Marek Dähn kam zu einem kampflosen Punkt, und Edgar Fornoff sicherte mit einem Remis den Mannschaftssieg bei Niederlagen von Hans Jordan und Sebastian Kollmeyer. SCO II ist damit Meister der Kreisklasse C und steht als Aufsteiger in die Kreisklasse B fest.

PlatzMannschaftSpieleBPMP
1SC Ober-Ramstadt II 728,512
2SG Rödermark/Eppertshausen IV 824,510
3SC Ladja Roßdorf III 724,59
Anmerkung zur Tabelle: Rödermark/Eppertshausen ist am letzten Spieltag spielfrei. In der Kreisklasse C sind nur 9 Mannschaften am Start.
kg

20.4.13

Aljechin Memorial - Paris und Petersburg

Parallel zum Grand Prix findet vom 21.4.-1.5. das stark besetzte Aljechin Memorial statt. Die hochvornehmen Spielorte sind der Louvre in Paris und das Russische Staatsmuseum in St Petersburg. Beide Städte sind mit dem Leben des früheren Weltmeisters Alexander Aljechin eng verbunden.
Das Turnier der Kategorie 20 weist einen Elo-Schnitt von 2745 auf. Am Start sind:
  Anand    Ind 2783     Adams       Eng 2727
  Aronian  Arm 2809     Vachier     Fra 2722
  Kramnik  Rus 2801     Vitiugov    Rus 2712
  Svidler  Rus 2747     Ding Liren  Chn 2707
  Gelfand  Isr 2739     Fressinet   Fra 2706
Spieltage:  Paris 21.-25. April  13 Uhr  -  Petersburg 28.4.-1. Mai  11 Uhr
Links:  Live und Datenbank -hier-.

18.4.13

TL Info: Vorschau 8. Spieltag

Kommenden Sonntag (21.4.) findet der vorletzte Spieltag in den Starkenburger Schachklassen statt. Für SCO1 und SCO2 sind die Vorgaben klar. Beiden Mannschaften reicht ein Unentschieden (SCO1 in Eberstadt, SCO2 in Roe/Eppertshausen), um in die jeweils höhere Klasse aufzusteigen. Selbst eine Niederlage kann in der letzten Runde noch korrigiert und der Aufstieg geschafft werden. Gue

17.4.13

Fide Grand Prix (3) in Zug/Schweiz

Die dritte Folge der aus sechs Einzelturnieren bestehenden Grand Prix Serie 2012/13 läuft vom 18. bis 30. April im beschaulichen Städtchen Cham im Kanton Zug in der Schweiz. Die Eidgenossen sind für die ursprünglich vorgesehene Metropole Lissabon eingesprungen.
Das Feld besteht aus 12 Super-Großmeistern und erreicht mit einem Elo-Schnitt von 2757 die Kategorie 21. Am Start sind:

Radjabov   Aze 2793     Morozevich   Rus 2758
Karjakin   Rus 2786     Peter Leko   Hun 2744
Caruana    Ita 2772     Kamsky       Usa 2741
Topalov    Bul 2771     Kasimdzhanov Uzb 2709
Nakamura   Usa 2767     Ponomariov   Ukr 2733
Mamedyarov Aze 2766     Arish Giri   Ned 2727

Spieltage:    April    18-21    23-26    28-30  
Uhrzeit:   14.00
Bedenkzeit:   2 Std/40 Z + 1 Std/20 Z + !5 Min+30sek/Z für den Rest.
Links:  Live und Datenbank -HIER-, Turnierseite -HIER-
Weitere Infos zur Grand-Prix-Serie gibt es in unseren Posts 23/03/13 und 22/09/12.
rit

16.4.13

Deutsche Schachjugend wählt Spieler des Jahres

Die deutsche Schachjugend wählt und ehrt die Spieler des
Jahres 2012 in vier Kategorien - U14 und U20, je weiblich und männlich. In jeder Kategorie wurden von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler 5 Kandidaten nominiert. In der Kategorie U20w ist My Linh Tran aus Roßdorf unter den Kandidatinnen, die im März bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2013 der Frauen einen tollen 5.Platz belegte.
Bis zum 10.05. kann sich jeder an der Wahl beteiligen und hier seine Stimme abgeben. Unter den Teilnehmern, die sich an der Wahl beteiligen, werden auch Preise von EuroSchach Dresden verlost.

14.4.13

Schachromantik - Die Immergrüne Partie

Das nebenstehende schöne Matt ereignete sich 1852 in Berlin zwischen der Schachlegende Adolf Anderssen (Weiß) und seinem selbsternannten 'Schüler' Jean Dufresne. Nach einem Zitat von Wilhelm Steinitz erhielt die Partie später den Titel "Die Immergrüne".
Wie bei der 'Unsterblichen' (04/03/13) setzt auch hier der Läufer auf e7 matt, wobei der schwarze Monarch diesmal die Wahl hat, sich auf d8 oder auf f8 geschlagen zu geben.
Aus einem Evans-Gambit heraus spielten die beiden -wie damals üblich- bedingungslos auf Angriff und erreichten nach dem 18. schwarzen Zug die auf dem nachfolgenden Diagramm abgebildete kritische Stellung:

13.4.13

Garri Kasparov wird heute 50

Wie die Zeit vergeht. Garri Kasparov, gemeinhin als der stärkste Schachspieler aller Zeiten angesehen, wird heute 50 Jahre alt. Wir gratulieren herzlich!
Garri wurde am 13.04.1963 in Baku, der Hauptstadt von Azerbaidschan, damals Teil der Sowjetunion, geboren. Früh wurde sein herausragendes Talent erkannt. Mit 10 Jahren kam er in die Schachschule Botwinnik's. Berühmt für angriffslustiges und kämpferisches Schach wurde er zum Gegenpol Karpov's, den er nach dem abgebrochenen ersten WM-Kampf 1984/85 dann im zweiten WM-Kampf 1985 mit 13:11 besiegen konnte und mit 22 Jahren Weltmeister wurde. 
Er blieb ungeschlagener FIDE Weltmeister bis 1993. In diesem Jahr trat er nicht mehr im WM-Zyklus der FIDE an, sondern gründete eine eigene Organisation und spielte einen eigenen WM-Titel aus, den er gegen Short und Anand erfolgreich verteidigte, bevor er ihn schließlich im Jahr 2000 an Kramnik verlor.
Er verhandelte mehrere Jahre mit der FIDE über die Wiedervereinigung der beiden WM-Titel, verkündete nach mehreren gescheiterten Versuchen dann am 10.03.2005 seinen Rückzug vom professionellen Schach, sodass die Vereinigung der WM-Titel im Match Topalov gegen Kramnik 2006 erst nach Ende seiner aktiven Laufbahn zustande kam. Die schöne Bildreihe haben wir von chessbase.com. übernommen.
kg

12.4.13

Zwei Weltklasseturniere ante portas

18.04.-30.04.2013  Fide Grand Prix (3) in Zug/Schweiz
12 Teilnehmer O 2758, darunter Radjabov, Karjakin, Caruana, Topalov, Nakamura u.a.
21.04.-01.05.2013  Aljechin-Memorial in Paris und St Petersburg
10 Teilnehmer O 2746, darunter Anand, Kramnik, Aronian, Svidler, Gelfand u.a.

11.4.13

Endspieltaktik -
Etwas zum Schmunzeln
In dieser partienahen Studie von Selesniew (1920) vermutet man für Schwarz eigentlich gute Remisaussichten. Doch der Komponist sagt:
Weiß am Zuge gewinnt.
Und wie geht es am schönsten?
1. c5         ein Angebot
Wenn Schwarz nimmt, fallen die schwachen Bauern auf der c-Linie schnell. Aber er hat ja die schöne Gabel
1. ... Se6         Und nun??

10.4.13

Jung und alt

Unsere Frage von gestern beantworten wir mit einem kleinen Streifzug durch die Geschichte.
Garri Kasparov war 22 Jahre und fast 7 Monate, als er den Wiederholungs-WM-Kampf 1985 gegen Karpov gewann. Magnus Carlsen wird ein paar Monate älter sein, wenn er Ende diesen Jahres Anand bezwänge. Mikhail Tal war 23 Jahre und sechs Monate alt, als er 1960 Botwinnik überrraschend den Titel für ein Jahr entriß. Die im KO-Modus ermittelten Weltmeister der FIDE ab 1999 gelten nicht allen als "echte" Weltmeister. Der jüngste Weltmeister von allen aber ist hier zu finden. Ruslan Ponomariov aus der Ukraine war noch 18 Jahre alt, als er 2002 das Finale der KO-Weltmeisterschaft in Moskau gegen Ivantschuk gewann. 
Hinsichtlich des Seniors der Schachweltmeister ist Anand vergleichsweise jung. Zu anderen Zeiten und unter anderen Umständen konnte man den Titel auch im reifen Alter innehaben. Wilhelm Steinitz führte den WM-Titel als 49-jähriger ein und behielt ihn, bis er 58 war. Emanuel Lasker war 52, als er ihn 1921 in Havanna an Capablanca verlor. Alexander Aljekhin war 53, als er 1946 viel zu früh verstarb. Schließlich Michail Botwinnik war 51, als er ihn 1963 an Petrosjan verlor.
kg

9.4.13

Wettkampf der Generationen

Der junge Norweger Magnus Carlsen ist also der neue Herausforderer von Vishy Anand um den WM-Titel. 
Magnus wurde am 30.11.1990 geboren. Der WM Kampf soll vom 06.-26.11.2013 stattfinden. Er könnte also noch mit 22 Jahren wenige Tage vor seinem 23. Geburtstag Weltmeister werden. Wäre er dann der jüngste Schachweltmeister der Geschichte? 
Und anders herum: Wenn der jetzt 43-jährige Anand den Titel im November überraschend nochmal verteidigen sollte, wäre er dann der älteste oder wenigstens einer der ältesten Schachweltmeister der Geschichte?
Morgen dann die Lösung.
kg

8.4.13

Turniere in der Region

Auch in diesem Jahr gibt es nach Ostern einige Schachturniere in der Region:
28.04.2013, Blitz-Einzelmeisterschaft des Bezirks Starkenburg, Roßdorf
max. 15 Runden Schweizer System, Infos unter www.kdfb-schach.blogspot.de
09.-12.05.2013, 8. Ried-Open, Einhausen
7 Runden Schweizer System, 2 h für 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie, www.ried-open.de
17.-19.05.2013, 9. Griesheimer Schachtage
5 Runden Schweizer System, 90 Minuten für 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie, www.schachverein-griesheim.de/schachtage/2013/
18.-20.05.2013, 11. Pfingst-Jugend-Open in Gernsheim,
7 Runden Schweizer System, 90 Minuten pro Partie, Gruppen A (offen) und B (unter DWZ 1300), www.sk1980gernsheim.de
29.05.-02.06.2013, 16. Rhein-Main Open, Bad Homburg
7 Runden Schweizer System, 90 Minuten für 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie plus 30 Sekunden Inkrement ab dem ersten Zug, d.h. elektronische Uhren an allen Brettern, Gruppen A (offen) und B (unter DWZ/ELO 2000), www.rhein-main-open.de
06.-07.07.2013, 22. Heinerfest-Schachpokal, Darmstadt
9 Runden Schweizer System, 30 Minuten pro Partie, www.schachverein-griesheim.de/heiner/heiner13/
Wer Lust hat, sollte sich die Termine zum Mitspielen oder auch Zuschauen vormerken. 
kg

7.4.13

Schachbundesliga 2012/13 abgeschlossen

Die Schachbundesliga 2012/13 ist vorüber. Serienmeister OSG Baden-Baden gewann alle 15 Spiele und sicherte sich den Titel konkurrenzlos mit 5 Punkten Vorsprung auf Vizemeister Mülheim-Nord und schon 9 Punkten Vorsprung auf den Drittplazierten aus Solingen.

Am letzten Spieltag gab's noch zwei kleine Überraschungen. Hockenheim bot im Spiel gegen Baden-Baden am Schlußtag zum zweiten Mal in dieser Saison Ex-Weltmeister Anatoly Karpov an Brett 1 auf. Karpov musste gegen Svidler antreten. Im russischen Duell tat dieser dem Altmeister nicht weh und gab nach 21 Zügen remis.
Unser Bundesligist aus Griesheim gewann überraschend am Schlusstag gegen den Hamburger SK mit 4,5:3,5. Beim Stand von 3,5:3,5 rang der Ungar Gyula Iszak für Griesheim das Hamburger Talent Rasmus Svane in über 7 h Spielzeit nach 102 Zügen nieder und sicherte den Sieg. Griesheim hatte die ersten 12 Spiele alle verloren und fuhr mit 0:24 Punkten nach Schwetzingen. Wer hätte gedacht, dass sie dort 5:1 Punkte holen würden? Ja, wenn sie immer so gespielt und gepunktet hätten ... 
kg

6.4.13

Griesheim holt drei Punkte in der Bundesliga!

Zwei der abschließenden drei Bundesligarunden in Schwetzingen sind gespielt. Alle Entscheidungen sind gefallen: Baden-Baden ist erwartungsgemäß souveräner Meister. Auf den letzten vier Plätzen liegen die Teams aus Berlin, Griesheim, Forchheim und Norderstedt, deren Rückstand zum rettenden 12. Platz nicht mehr aufgeholt werden kann.
Erfreulich aus Starkenburger Sicht: Griesheim hat mit einem 4:4 gegen Wiesbaden und einem 5,5:2,5 gegen Norderstedt in Schwetzingen drei Punkte geholt, die rote Laterne abgegeben und sich auf Platz 14 verbessert. Das vermeidet den Abstieg nicht mehr, sieht in der Tabelle aber doch freundlicher aus.
Die Schlussrunde am Sonntag kann wie gewohnt  HIER  verfolgt werden. Griesheim spielt gegen den Hamburger SK.
kg

5.4.13

Heute bis Sonntag: Schachbundesliga-Ausklang

An diesem Wochenende versammeln sich alle Bundesliga-Vereine zur abschließenden Zentralen Dreifach-Runde im badischen Schwetzingen, wo Hockenheim im feinen Ambiente der kurfürstlichen Schlossanlage als Gastgeber fungiert.
Für den nüchternen Betrachter sind die wesentlichen Entscheidungen allerdings schon gefallen. Nur tief Wunder-Gläubige werden noch etwas darauf setzen, dass Baden Baden die Meisterschaft verpasst oder Berlin sich noch retten könnte. 
So haben wir Muße, uns HIER ein paar interessante Einzelpartien anzuschauen. Start:  Freitag 16 Uhr - Samstag 14 Uhr - Sonntag 10 Uhr.
rit