Liebe Schachfreunde, unsere Feier zum Aufstieg unserer ersten beiden Mannschaften findet am Freitag 14.06. 19:00 am Spielabend statt. Alle Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen. Bitte Termin vormerken und gute Laune mitbringen.
kg
31.5.13
30.5.13
Endspieltaktik -Mir san Hund !
Die Bayern sagen: Mir san Hund! - Die andern san au Hund, aber mir san die größern Hund!
Und J. Moravec sagte 1937: Weiß gewinnt !
Es scheint auch ziemlich klar, denn nach
1. Td8+ Kxd8
2. b7 (der Hund)
ist der Bauer wohl nicht mehr aufzuhalten.
Aber Schwarz hat noch Ressourcen !
Mit
29.5.13
Drei Mann punktgleich beim Sigeman 2013
Das diesjährige Sigeman-Turnier im südschwedischen Malmö endete nach 7 Runden mit einem Triumvirat an der Spitze, das jeweils 4,5 Punkte aufwies. Mit der besten Feinwertung (direkter Vergleich) sicherte sich der junge Ungar Richard Rapport den Turniersieg vor Nigel Short (Eng) und Nils Grandelius (Swe).
Mit 4,0 Punkten folgen die beiden Niederländer van Wely und Sokolov vor den Schweden Tikkanen (3,5), Berg (2,0) und Hektor (1,0). Alle Einzelheiten gibt es hier.
rit
Mit 4,0 Punkten folgen die beiden Niederländer van Wely und Sokolov vor den Schweden Tikkanen (3,5), Berg (2,0) und Hektor (1,0). Alle Einzelheiten gibt es hier.
rit
28.5.13
Schachromantik - Hat da einerdie Bauern falsch aufgestellt ?
Im Jahre 1834 wurde in London das erste schriftlich überlieferte Match der Schachgeschichte ausgetragen. Der Franzose La Bourdonnais, der in der Heimat keinen ebenbürtigen Gegner mehr fand, war eigens nach England gereist, um es mit dem dortigen Champion McDonnel aufzunehmen.
Der Wettkampf umfasste sagenhafte 88 Partien und endete mit 51:37 zugunsten des Franzosen. Aus dieser Masse ist ein Stück wegen der kuriosen Schlussstellung (Diagramm) in die Schachannalen eingegangen.
Wie kam es dazu ?
26.5.13
DJEM 2013
Vom 19.-25.05. fanden die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften 2013 in Oberhof statt (hier der Link). Für Hessen waren einige Vertreter aus unserem Schachbezirk am Start, über deren Ergebnisse auch ihre Vereine auf ihren Webseiten berichtet haben.
Für Ladja Roßdorf belegten My Linh Tran und Sophia Schmalhorst die Plätze 5 und 7 in der Kategorie U18w, Wladislaw Galkin Platz 9 in der starken offenen Klasse U25A (in der der Wiesbadener Bundesligaspieler Hagen Poetsch nach Wertung Dritter wurde) und Vinzent Spitzl Platz 31 in der U14. Die Mädels waren vielleicht nicht ganz zufrieden, waren sie doch auf Platz 1 und 5 der Setzliste ins Turnier gestartet.
Marian Can Nothnagel vom Schachforum Darmstadt wurde 32. in der Klasse U14.
Der SK Langen hatte ebenfalls mehrere Teilnehmer(innen) im Turnier. Katharina Reinecke und Helene Flach wurden 7. und 14. in der U12w, Tim Niklas Bingert belegte Platz 16 in der U16, in der die Ersten der Setzliste eine DWZ von 2300 hatten.
Glückwunsch an unsere Nachbarvereine und ihre Spieler für die erreichten Teilnahmen und Platzierungen!
Für Ladja Roßdorf belegten My Linh Tran und Sophia Schmalhorst die Plätze 5 und 7 in der Kategorie U18w, Wladislaw Galkin Platz 9 in der starken offenen Klasse U25A (in der der Wiesbadener Bundesligaspieler Hagen Poetsch nach Wertung Dritter wurde) und Vinzent Spitzl Platz 31 in der U14. Die Mädels waren vielleicht nicht ganz zufrieden, waren sie doch auf Platz 1 und 5 der Setzliste ins Turnier gestartet.
Marian Can Nothnagel vom Schachforum Darmstadt wurde 32. in der Klasse U14.
Der SK Langen hatte ebenfalls mehrere Teilnehmer(innen) im Turnier. Katharina Reinecke und Helene Flach wurden 7. und 14. in der U12w, Tim Niklas Bingert belegte Platz 16 in der U16, in der die Ersten der Setzliste eine DWZ von 2300 hatten.
Glückwunsch an unsere Nachbarvereine und ihre Spieler für die erreichten Teilnahmen und Platzierungen!
25.5.13
Endspieltaktik - Erst mal das Patt aufhebenDass Weiß bei seiner materiellen Übermacht hier gewinnen kann und muss, ist klar. Es geht aber darum, die Sache so schnell wie möglich zu erledigen. Anderssen meinte 1842: Matt in 4 Zügen!
Dazu muss man natürlich erst einmal den schwarzen König aus dem Patt herauslassen und das geht nur mit einem Läuferzug.
Also: Welcher Läufer zieht und wohin?
Auflösung hinter dem Break.
22.5.13
Fide Grand Prix (4) in Saloniki/Griechenland
Die vierte Folge der aus sechs Einzelturnieren bestehenden Grand Prix Serie 2012/13 läuft vom 22. Mai bis 3. Juni im griechischen Thessaloniki (kurz: Saloniki). Die zweitgrößte Stadt Griechenlands ist für das ursprünglich vorgesehene Madrid
eingesprungen.
Das Feld besteht aus 12 Super-Großmeistern und erreicht mit einem Elo-Schnitt von 2753 die Kategorie 21. Am Start sind:
Topalov Bul 2793 Morozevich Rus 2760
Das Feld besteht aus 12 Super-Großmeistern und erreicht mit einem Elo-Schnitt von 2753 die Kategorie 21. Am Start sind: Topalov Bul 2793 Morozevich Rus 2760
Grischuk Rus 2779 Ponomariov Ukr 2742
Nakamura Usa 2775 Kamsky Usa 2741
Caruana Ita 2774 Bacrot Fra 2725
Svidler Rus 2769 Dominguez Cub 2723
Ivanchuk Ukr 2755 Kasimdzhanov Uzb 2709
Spieltage: Mai 22-25 27-30 Juni 1-3 jeweils 13 Uhr.
Bedenkzeit: 2 Std/40 Z + 1 Std/20 Z + !5 Min+30sek/Rest.
Weitere Infos zur Grand-Prix-Serie gibt es in unseren Posts 23/03/13 und 22/09/12.
rit
rit
21.5.13
Sigeman 2013 in Malmö/Schweden
Die schwedische Anwaltskanzlei Sigeman & Co sponsert jedes Jahr ein anspruchsvolles Schachturnier am Firmensitz in Malmö. Die 21. Auflage, die vom 22. bis 28. Mai stattfindet, erreicht allerdings nur die Kategorie 15. Die eingeladenen 8 Teilnehmer sind:
International: Van Wely 2689, Short 2681, Rapport 2674, Sokolov 2642.
Schweden: Berg 2561, Grandelius 2556, Tikkanen 2537, Hector 2512.
Modus: 7 Runden, normale Bedenkzeit. Spieltage 22.-28. Mai 14 Uhr. Turnierseite hier.
rit
International: Van Wely 2689, Short 2681, Rapport 2674, Sokolov 2642.
Schweden: Berg 2561, Grandelius 2556, Tikkanen 2537, Hector 2512.
Modus: 7 Runden, normale Bedenkzeit. Spieltage 22.-28. Mai 14 Uhr. Turnierseite hier.
rit
20.5.13
Andreas Fuchs erfolgreich in Griesheim
Die Griesheimer Schachtage 2013 wurden wie immer über 5 Runden Schweizer System gespielt und gingen am gestrigen Sonntag zu Ende. Unter 47 Teilnehmern siegte der Griesheimer Bundesligaspieler Stefan Walter mit perfektem Ergebnis von 5/5 vor fünf Spielern mit 4/5.
Andreas Fuchs vom SC Ober-Ramstadt war wie in den Vorjahren am Start. Er erzielte mit 2,5 Punkten in dem starken Feld ein sehr gutes Ergebnis, belegte Platz 24 und gewann den Preis für den besten Spieler in der Wertung für DWZ 1401-1600!
Die komplette Schlusstabelle gibt es hier.
Andreas Fuchs vom SC Ober-Ramstadt war wie in den Vorjahren am Start. Er erzielte mit 2,5 Punkten in dem starken Feld ein sehr gutes Ergebnis, belegte Platz 24 und gewann den Preis für den besten Spieler in der Wertung für DWZ 1401-1600!
Die komplette Schlusstabelle gibt es hier.
19.5.13
Endspieltaktik - Was macht man gegen diese Bauern ?
Der a-Bauer ist ja noch leicht beherrschbar. Mit
1.Sc7+ Ka7 2.Ta6+ Kb7 3.Txa2
ist er schon weg. Aber nach
3. ... h3 !! ist guter Rat teuer.
Trotzdem behauptete W.v.Holzhausen schon 1898:
Weiß hält unentschieden.
Wie soll das gehen ?
Die Auflösung folgt hinter dem Break.
18.5.13
Karjakin gewinnt Norway Chess in Stavanger
Das stärkste jemals in Skandinavien ausgetragene Schachturnier sollte eigentlich ein kleiner Triumphzug werden, für Magnus, den 'großen' Norweger. Aber Sergej, der spitzbübische ukrainische Wahl-Russe, zeigte keinen Respekt und setzte sich einfach davor. Das hatte er bei der Schnellschach-WM 2012 in Astana schon einmal getan.Weitere bemerkenswerte Ereignisse beim Norway Chess 2013 in Stavanger waren ein voller Punkt von Nakamura gegen Anand sowie die zwei Siege des schon abgeschlagenen Wang Hao gegen Carlsen und Anand in den letzten beiden Runden.
So kam es zu folgendem Endstand:
1 Karjakin, Sergej Rus 2767 6,0 GM-Titel mit 12 Jahren
2 Carlsen, Magnus Nor 2868 5,5 Weltranglisten-Rekordler
3 Nakamura, Hikaru Usa 2775 5,5 Amerikanischer Samurai
4 Svidler, Peter Rus 2769 5,0 Netter Grandseigneur
5 Aronian, Levon Arm 2813 5,0 Konstante Weltspitze
6 Anand, Vishy Ind 2783 5,0 Amtierender Weltmeister
7 Wang Hao Chn 2743 4,5 Gelber Favoritenschreck
8 Topalov, Veselin Bul 2793 4,0 Wieder im Kommen
9 Radjabov, Teimur Aze 2745 3,0 Abrutscher des Quartals
10 Hammer, Jon L. Nor 2608 1,5 Landsmann ohne Chancen
Links: Alle Partien gibt es hier bei ChessBomb, alle weiteren Informationen hier auf der Homepage.
rit
17.5.13
Europameisterschaften in Polen beendet
Die European Individual Chess Championships 2013 in Legnica/Polen endeten nach 11 Runden Schweizer System mit 10 punktgleichen Großmeistern an der Spitze, die jeweils 8,0 Punkte aufwiesen. In der Feinwertung siegte der Ukrainer Alexander Moiseenko vor den Russen Alekseev und Romanov.
Das Mammut-Feld von 280 gewerteten Teilnehmern (davon 146 über 2500 Elo) zeigt in den vorderen Rängen folgende Gruppierungen:
10 Spieler mit 8,0 Punkten
15 Spieler mit 7,5 Punkten
Aus diesen beiden Gruppen haben zumindest die ersten 23 einen Platz beim World Cup in Tromsö sicher.
26 Spieler mit 7,0 Punkten
37 Spieler mit 6,5 Punkten
In dieser Gruppe taucht mit dem jungen Matthias Bluebaum (6,5 Punkte, Platz 79) der erste Deutsche auf. Auf 6,0 Punkte kamen von unseren 15 Landsleuten noch die GM Handke und Kraemer, während die Nationalspieler Georg Meier mit 5,5 und Daniel Fridman mit gar nur 4,0 wohl selbst enttäuscht und von einem World-Cup-Platz weit entfernt waren.
Alles weitere über Teilnehmer, Ergebnisse und Tabellen findet man hier bei Chess-Results.
rit
Das Mammut-Feld von 280 gewerteten Teilnehmern (davon 146 über 2500 Elo) zeigt in den vorderen Rängen folgende Gruppierungen:
10 Spieler mit 8,0 Punkten
15 Spieler mit 7,5 Punkten
Aus diesen beiden Gruppen haben zumindest die ersten 23 einen Platz beim World Cup in Tromsö sicher.
26 Spieler mit 7,0 Punkten
37 Spieler mit 6,5 Punkten
In dieser Gruppe taucht mit dem jungen Matthias Bluebaum (6,5 Punkte, Platz 79) der erste Deutsche auf. Auf 6,0 Punkte kamen von unseren 15 Landsleuten noch die GM Handke und Kraemer, während die Nationalspieler Georg Meier mit 5,5 und Daniel Fridman mit gar nur 4,0 wohl selbst enttäuscht und von einem World-Cup-Platz weit entfernt waren.
Alles weitere über Teilnehmer, Ergebnisse und Tabellen findet man hier bei Chess-Results.
rit
16.5.13
Khotenashvili gewinnt Women Grand Prix in Genf
Die erste Folge der sechs-teiligen Grand Prix Serie der Frauen endete in Genf mit einigen Überraschungen. Während die bisher eher unauffällige Georgierin Bela Khotenashvili mit 8,0 Punkten aus 11 Runden das Turnier beherrschte, landeten die aktuelle (Ushenina) und frühere (Hou Yifan und Kosteniuk) Weltmeisterinnen unter 'ferner liefen'.
Der Endstand (in Klammern die erreichten Grand-Prix-Punkte):
1 Khotenashvili Geo 8,0 (160) 6 Lagno Ukr 5,5 (65)
2 Muzychuk A Slo 7,5 (140) 8 Hou Yifan Chn 5,0 (40)
3 Kosintseva T Rus 6,5 (100) Kosteniuk Rus 5,0 (40)
Dzagnidze Geo 6,5 (100) Cmylite Ltu 5,0 (40)
5 Ju Wenjun Chn 6,0 (80) 11 Batchimeg Mgl 3,5 (20)
6 Ushenina Ukr 5,5 (65) 12 Girya Rus 2,0 (10)
Links: Partien bei ChessBomb hier. Weitere Infos auf der Turnierseite hier und auf der Fide-Seite hier.
rit
Der Endstand (in Klammern die erreichten Grand-Prix-Punkte):
1 Khotenashvili Geo 8,0 (160) 6 Lagno Ukr 5,5 (65)
2 Muzychuk A Slo 7,5 (140) 8 Hou Yifan Chn 5,0 (40)
3 Kosintseva T Rus 6,5 (100) Kosteniuk Rus 5,0 (40)
Dzagnidze Geo 6,5 (100) Cmylite Ltu 5,0 (40)
5 Ju Wenjun Chn 6,0 (80) 11 Batchimeg Mgl 3,5 (20)
6 Ushenina Ukr 5,5 (65) 12 Girya Rus 2,0 (10)
Links: Partien bei ChessBomb hier. Weitere Infos auf der Turnierseite hier und auf der Fide-Seite hier.
rit
15.5.13
Schachromantik - Morphy in der Oper
Das amerikanische Schachgenie Paul Morphy (1837-84)
hielt sich 1858/59 für einige Monate in Europa auf und schlug auch hier alles,
was Rang und Namen hatte, u.a. auch Anderssen.
Bei einer Aufführung des Barbier von Sevilla saß er
mit Karl von Braunschweig und Graf Isouard in deren Loge in der Pariser Oper.
Den Dreien war es offenbar langweilig und so taten sich die beiden Adligen
beratend zusammen und forderten das Genie zu einer Partie heraus, deren
Endstellung im Diagramm zu sehen ist.
Mit dieser Opernlaune hat Morphy (Weiß) ein berühmtes
Werk geschaffen, dessen Entwicklung wir im folgenden aufzeigen:
13.5.13
Kamsky und Krush sind die US-Champions
Bei den US-Meisterschaften 2013 in St Louis haben sich die Favoriten durchgesetzt.
Wie in vielen westlichen Ländern, so wird auch in den USA das Spitzenschach von Leuten mit ausländischen Wurzeln dominiert. So verwundert es nicht, dass auch heuer wieder typisch amerikanische Namen auf den vorderen Plätzen dünn gesät sind.
Bei den Männern (24 Teilnehmer) musste ein Playoff über den Titel entscheiden. Dieses Rapid-Stechen gewann Gata Kamsky (2741) gegen Alejandro Ramirez (2551). Beide hatten in den regulären 9 Runden jeweils 6,5 Punkte erzielt. Dahinter folgen Onischuk (2666) und Gareev (2674) mit je 6,0.
Bei den Frauen (10 Teilnehmerinnen) gewann Irina Krush (2470) mit stolzen 8,0 Punkten aus 9 Runden vor der Mitfavoritin Zatonskih (2466) mit 7,5 und Abrahamyan (2280) mit 6,5.
Die kompletten Tabellen sowie alle Partien gibt es hier.
rit
Wie in vielen westlichen Ländern, so wird auch in den USA das Spitzenschach von Leuten mit ausländischen Wurzeln dominiert. So verwundert es nicht, dass auch heuer wieder typisch amerikanische Namen auf den vorderen Plätzen dünn gesät sind.
Bei den Männern (24 Teilnehmer) musste ein Playoff über den Titel entscheiden. Dieses Rapid-Stechen gewann Gata Kamsky (2741) gegen Alejandro Ramirez (2551). Beide hatten in den regulären 9 Runden jeweils 6,5 Punkte erzielt. Dahinter folgen Onischuk (2666) und Gareev (2674) mit je 6,0.
Bei den Frauen (10 Teilnehmerinnen) gewann Irina Krush (2470) mit stolzen 8,0 Punkten aus 9 Runden vor der Mitfavoritin Zatonskih (2466) mit 7,5 und Abrahamyan (2280) mit 6,5.
Die kompletten Tabellen sowie alle Partien gibt es hier.
rit
12.5.13
Europäische Einzelmeisterschaften 2013 in Polen
Die erste Maihälfte ist mit Groß-Ereignissen geradezu gespickt. Neben Stavanger, Genf und St Louis läuft derzeit auch ein Super-Open in der niederschlesischen Stadt Legnica, die bis 1945 als Liegnitz zu Deutschland gehörte.
Bei der XIV European Individual Chess Championship treffen sich vom 4. bis 17. Mai massenweise Großmeister und solche, die es werden wollen. Von den 286 Teilnehmern liegen 12 über 2700, weitere 68 über 2600 und 66 über 2500.
Für die Spitzenleute geht es vor allem um die 23 Plätze, die zur Teilnahme am World Cup (August in Trömsö) berechtigen. Von den 15 deutschen Teilnehmern könnten vielleicht Georg Meier und Daniel Fridman um diese Qualifikation mitkämpfen. Als Preisfonds sind 100.000 € ausgelobt.
Modus: 11 Runden Schweizer System. 90 Min/40 Z - 30 Min/Rest + 30 Sek Increment.
Links: Die Turnierseite (auch Live) ist hier. Teilnehmer, Ergebnisse und Tabellen findet man am besten hier bei Chess-Results.
rit
Bei der XIV European Individual Chess Championship treffen sich vom 4. bis 17. Mai massenweise Großmeister und solche, die es werden wollen. Von den 286 Teilnehmern liegen 12 über 2700, weitere 68 über 2600 und 66 über 2500.
Für die Spitzenleute geht es vor allem um die 23 Plätze, die zur Teilnahme am World Cup (August in Trömsö) berechtigen. Von den 15 deutschen Teilnehmern könnten vielleicht Georg Meier und Daniel Fridman um diese Qualifikation mitkämpfen. Als Preisfonds sind 100.000 € ausgelobt.
Modus: 11 Runden Schweizer System. 90 Min/40 Z - 30 Min/Rest + 30 Sek Increment.
Links: Die Turnierseite (auch Live) ist hier. Teilnehmer, Ergebnisse und Tabellen findet man am besten hier bei Chess-Results.
rit
11.5.13
TL Info: DWZ - Auswertung Mannschaftsmeisterschaft
Die Saison endete mit dem erfreulichen Aufstieg von 2 unserer Mannschaften und hier findet man viele Details zu den Ergebnissen unserer Spieler. Die erwähnenswertesten Resultate sind:
Die besten Turniererfolgszahlen erzielten R. Tiemann (1948) vor W. Berndt (1938) und R. Hartmann (1909). "Nebenbei" ist Rolf mit 7,5 /8 auch der "Topscorer" der Bezirksliga. Für ihn gibt es einen satten Zuwachs von 73 DWZ Punkten. In der 2. Mannschaft erzielte I. Pernat mit 1605 die beste Erfolgszahl.
In der 3. Mannschaft hat H. Öztürk aus 4 Partien 2,5 Punkte erzielt. Allerdings müssen 5 Partien gespielt werden, um in die Auswertung zu gelangen. Man kann aber ein vorläufiges Ergebnis abschätzen (die offiziellen Auswerter mögen mir verzeihen !!) und dies ergibt ca. 1075 DWZ Punkte. Für seine erste Saison Turnierschach ist dies ein durchaus respektables Ergebnis. Allen Spielern gratuliere ich nochmals herzlich. (gue)
Die besten Turniererfolgszahlen erzielten R. Tiemann (1948) vor W. Berndt (1938) und R. Hartmann (1909). "Nebenbei" ist Rolf mit 7,5 /8 auch der "Topscorer" der Bezirksliga. Für ihn gibt es einen satten Zuwachs von 73 DWZ Punkten. In der 2. Mannschaft erzielte I. Pernat mit 1605 die beste Erfolgszahl.
In der 3. Mannschaft hat H. Öztürk aus 4 Partien 2,5 Punkte erzielt. Allerdings müssen 5 Partien gespielt werden, um in die Auswertung zu gelangen. Man kann aber ein vorläufiges Ergebnis abschätzen (die offiziellen Auswerter mögen mir verzeihen !!) und dies ergibt ca. 1075 DWZ Punkte. Für seine erste Saison Turnierschach ist dies ein durchaus respektables Ergebnis. Allen Spielern gratuliere ich nochmals herzlich. (gue)
10.5.13
Griesheim kann in der Bundesliga bleiben
Für die Saison 2013/14 haben sich in der Schach-Bundesliga überraschend zwei 'Freiplätze' ergeben, weil (a) aus dem Westen keiner aufsteigen will (kann) und (b) der SV Wiesbaden, der sich sportlich so gut geschlagen hat, überraschend ausgestiegen ist.
Somit bleiben die traditionsreichen Berliner SF erstklassig und den zweiten freien Platz kann unser Nachbar Griesheim übernehmen. Die fünf Punkte aus Schwetzingen haben sich also doch bezahlt gemacht. Ob Griesheim die (kostspielige) Option auch tatsächlich ausübt, ist hier nicht bekannt.
rit
Somit bleiben die traditionsreichen Berliner SF erstklassig und den zweiten freien Platz kann unser Nachbar Griesheim übernehmen. Die fünf Punkte aus Schwetzingen haben sich also doch bezahlt gemacht. Ob Griesheim die (kostspielige) Option auch tatsächlich ausübt, ist hier nicht bekannt.
rit
9.5.13
Almasi gewinnt das Capablanca Memorial
In Abwesenheit von Seriensieger Ivanchuk sicherte sich der ungarische GM Zoltan Almasi den Titel beim diesjährigen Capablanca Memorial in Havanna/Cuba. Er siegte mit 6,5 aus 10 vor den beiden Lokalmatadoren Quesada und Dominguez mit je 6,0. Von den restlichen drei Teilnehmern der Elite-Gruppe kamen Andreikin (Rus) auf 4,5, Inarkiev (Rus) auf 4,0 und Harikrishna (Ind) auf 3,0.
rit
rit
8.5.13
Endspieltaktik -Turm gegen Doppelbauer oder umgekehrt?
Komposition von Horwitz und Kling aus dem Jahre 1851.
Ein Doppelbauer und auch noch isoliert - normalerweise ein gefundenes Fressen für den Turm.
Aber so weit vorgerückt sind die zwei Schwachmatikusse eine Macht. Der weiße König kommt nicht ran und sein Turm steht auf der falschen Seite. Weiß versucht es trotzdem mit
1. Tc7+ Kd4 ! Geht der König nach links, gibt es Dauerschach oder der Turm kommt auf die erste Reihe.
Und nun ?
7.5.13
Norway Chess 2013 in Stavanger
Ein Turnier der Extraklasse findet vom 7. bis 18. Mai in der norwegischen Hafenstadt Stavanger statt. Die Erfolge von Carlsen ermuntern das kleine Land zu großen Schachevents, wie z.B. auch zum World-Cup im August in Tromsö.
Das jetzt anstehende Norway Chess 2013 hat einen Elo-Schnitt von 2766, was der Kategorie 21 entspricht. Hätte man statt des Eigengewächses Hammer noch einen weiteren 2700er verpflichtet, wäre die Kategorie 22 erreicht worden, was bisher erst sechsmal vorkam. Das illustre Starterfeld:
Carlsen Nor 2868 Svidler Rus 2769
Aronian Arm 2813 Karjakin Rus 2767
Topalov Bul 2793 Radjabov Azb 2745
Anand Ind 2783 Wang Hao Chn 2743
Nakamura Usa 2775 Hammer Nor 2608
Es beginnt heute mit einem Blitzturnier, bei dem die Startplätze vergeben werden. Das eigentliche neun-rundige Turnier startet morgen.
Spieltage: 8.-10. 12.-15. 17.-18. jeweils 15 Uhr.
Bedenkzeit: 100 Min/40 Z - 50 Min/20 Z - 15 Min/Rest + 30 sec ab Beginn.
Links: Live hier (ChessBomb) oder hier (Homepage). Turnierseite hier.
rit
Das jetzt anstehende Norway Chess 2013 hat einen Elo-Schnitt von 2766, was der Kategorie 21 entspricht. Hätte man statt des Eigengewächses Hammer noch einen weiteren 2700er verpflichtet, wäre die Kategorie 22 erreicht worden, was bisher erst sechsmal vorkam. Das illustre Starterfeld:Carlsen Nor 2868 Svidler Rus 2769
Aronian Arm 2813 Karjakin Rus 2767
Topalov Bul 2793 Radjabov Azb 2745
Anand Ind 2783 Wang Hao Chn 2743
Nakamura Usa 2775 Hammer Nor 2608
Es beginnt heute mit einem Blitzturnier, bei dem die Startplätze vergeben werden. Das eigentliche neun-rundige Turnier startet morgen.
Spieltage: 8.-10. 12.-15. 17.-18. jeweils 15 Uhr.
Bedenkzeit: 100 Min/40 Z - 50 Min/20 Z - 15 Min/Rest + 30 sec ab Beginn.
Links: Live hier (ChessBomb) oder hier (Homepage). Turnierseite hier.
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5.5.13
SCO unterliegt Münster am letzten Spieltag
Nachdem der doppelte Aufstieg schon feststand, war die Luft für die ersten beiden Ober-Ramstädter Mannschaften wohl etwas raus, denn beide unterlagen ihren Gegnern aus Münster.
Für SCO I konnte nur Rolf Tiemann seine Partie gewinnen - Rolf beendete die Saison mit großartigen 7,5/8. Ferner hielten Karlheinz Gürtler, Walter Berndt, Rene Hartmann und Knut Goebel ihre Partien Remis. Münster I hatte das bessere Ende bei den eingesetzten Ersatzspielern und entschied die Partie an den letzten beiden Brettern durch zwei Siege mit 5:3 für sich. SCO I beendete die Saison in der Bezirksklasse damit als Tabellenzweiter mit 13:5 Punkten.
Im Match zwischen SCO II und Münster II kamen beiderseits einige Nachwuchsspieler zum Zug. Für SCO II gewannen Ivan Pernat und Nelly Glock bei einem Remis von Hüseyincan Öztürk. Das bedeutete eine knappe 2,5:3,5 Niederlage. SCO II beendete die Saison als Meister der Kreisklasse C mit 12:4 Punkten.
kg
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US Championships in St Louis
Vom 2. bis 13. Mai finden in Saint Louis (Missouri) die US-Meisterschaften statt.
Bei den Männern fehlen die Cracks Nakamura und Caruana. Elo-Favorit ist daher Gata Kamsky (2741) vor Gareev (2674) und Onischuk (2666). Insgesamt streiten 24 Teilnehmer um die Ehre und einen Preisfonds von 180 T$.
Bei den Frauen gibt es ein 10er-Feld mit Krush (2470) und Zatonskih (2466) als Favoritinnen und einen Preisfonds von 65 T$.
Spieltage: 3.-7. 9.-12. (I3.PlayOff) jeweils 18 Uhr
Links: Chessbomb hier. Homepage hier.
rit
Bei den Männern fehlen die Cracks Nakamura und Caruana. Elo-Favorit ist daher Gata Kamsky (2741) vor Gareev (2674) und Onischuk (2666). Insgesamt streiten 24 Teilnehmer um die Ehre und einen Preisfonds von 180 T$.
Bei den Frauen gibt es ein 10er-Feld mit Krush (2470) und Zatonskih (2466) als Favoritinnen und einen Preisfonds von 65 T$.
Spieltage: 3.-7. 9.-12. (I3.PlayOff) jeweils 18 Uhr
Links: Chessbomb hier. Homepage hier.
rit
4.5.13
Women Grand Prix (1) in Genf
Auch bei den Frauen beginnen die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft mit der sechs-teiligen Grand Prix Serie 2013/14. Das erste Turnier findet vom 2. bis 16. Mai in Genf statt. Dort sind am Start:
Hou Yifan Chn 2617 Kosintseva T Rus 2517
Muzychuk A Slo 2585 Khotenashvili B Geo 2505
Lagno K Ukr 2548 Ushenina A Ukr 2491
Dzagnidze N Geo 2545 Kosteniuk A Rus 2491
Ju Wenjun Chn 2544 Girya O Rus 2463
Cmilyte V Ltu 2522 Batchimeg T Mgl 2298
Insgesamt nehmen 18 Spielerinnen umschichtig an den sechs Turnieren teil. In Genf nicht am Start sind davon:
Koneru H Ind 2597 Harika D Ind 2510
Zhao Xue Chn 2565 Danielian E Arm 2466
Stefanova A Bul 2530 Muminova N Uzb 2312
Wenn es bleibt wie seither, wird die Gesamtsiegerin aus den sechs Folgen die WM-Herausforderin sein, aber erst für 2015, weil für 2013 bereits Hou Yifan (gegen die WM Ushenina) qualifiziert ist und 2014 das WM-Turnier wahrscheinlich wieder im Ko-System ausgetragen wird.
Spieltage: 3.-6. 8.-11. 13.-15. jeweil 14 Uhr
Links: ChessBomb hier und Homepage hier.
rit
Hou Yifan Chn 2617 Kosintseva T Rus 2517
Muzychuk A Slo 2585 Khotenashvili B Geo 2505
Lagno K Ukr 2548 Ushenina A Ukr 2491
Dzagnidze N Geo 2545 Kosteniuk A Rus 2491
Ju Wenjun Chn 2544 Girya O Rus 2463
Cmilyte V Ltu 2522 Batchimeg T Mgl 2298
Insgesamt nehmen 18 Spielerinnen umschichtig an den sechs Turnieren teil. In Genf nicht am Start sind davon:
Koneru H Ind 2597 Harika D Ind 2510
Zhao Xue Chn 2565 Danielian E Arm 2466
Stefanova A Bul 2530 Muminova N Uzb 2312
Wenn es bleibt wie seither, wird die Gesamtsiegerin aus den sechs Folgen die WM-Herausforderin sein, aber erst für 2015, weil für 2013 bereits Hou Yifan (gegen die WM Ushenina) qualifiziert ist und 2014 das WM-Turnier wahrscheinlich wieder im Ko-System ausgetragen wird.
Spieltage: 3.-6. 8.-11. 13.-15. jeweil 14 Uhr
Links: ChessBomb hier und Homepage hier.
rit
2.5.13
TL- Info: Vorschau Mannschaftsmeisterschaft
Kommenden Sonntag wird die Mannschaftsmeisterschaft mit der letzten Runde abgeschlossen. Dabei können unsere Mannschaften die Sache entspannt angehen. SCO1 steht bereits als Aufsteiger fest. Ein 5: 3 Sieg würde auch bei einem (kampflosen ?) 8:0 Erfolg der Eberstädter gegen RoßdorfII die Meisterschaft sichern. Wichtig ist das Spiel noch für die Gäste aus Münster, die nur bei einem Sieg Chancen auf den Klassenerhalt haben.
Noch klarer ist die Situation für SCO2. SCO2 steht bereits als Meister und Aufsteiger fest. Auch der Gegner Münster2 hat nichts zu gewinnen oder zu verlieren. Es handelt sich also um ein "Freundschaftsspiel mit DWZ Auswertung". Allen Spielern wünsche ich viel Spaß und Erfolg. gue
Noch klarer ist die Situation für SCO2. SCO2 steht bereits als Meister und Aufsteiger fest. Auch der Gegner Münster2 hat nichts zu gewinnen oder zu verlieren. Es handelt sich also um ein "Freundschaftsspiel mit DWZ Auswertung". Allen Spielern wünsche ich viel Spaß und Erfolg. gue
1.5.13
Aronian gewinnt das Aljechin Memorial 2013
Mit Hilfe der russischen Sponsoren Timtchenko und Filatov konnte das Aljechin Memorial 2013 im feinen Ambiente des Louvre in Paris und des Staatsmuseums in Petersburg ausgetragen werden. Für das starke Feld der Kategorie 20 war ein Preisfonds von 100 T€ ausgelobt, wovon 30 dem Sieger zustehen.Sieger nach Feinwertung wurde der armenische Super-GM Levon Aronian mit 5,5 Punkten vor dem punktgleichen WM-Finalisten Boris Gelfand aus Israel. Aronian verbuchte 3 Siege, 1 Verlust und 5 Remisen, während Gelfand mit 2 Siegen und 7 Remisen ungeschlagen durch das Turnier kam. Die Zahl der Siege gab beim Tiebreak den Ausschlag. Dritter wurde Weltmeister Vishy Anand mit 5,0 Punkten.
Die Schlusstabelle:
1 Aronian Arm 5,5 4 Kramnik Rus 4,5 9 Ding Liren Chn 3,5
2 Gelfand Isr 5,5 Adams Eng 4,5 10 Svidler Rus 3,0
3 Anand Ind 5,0 Vitiugov Rus 4,5
Vachier-L Fra 4,5
Fressinet Fra 4,5
Die Remisquote von 64% führte zu engen Abständen und mehrfacher Punktgleichheit in der Tabellenmitte, für die die Feinwertung noch aussteht. Alle Partien können hier nachgespielt werden.
rit
Die Elo-Weltrangliste Mai
Bei den Top-10 der Männer haben das Kandidatenturnier und der Grand Prix für einige Verwirbelungen gesorgt. Am härtesten traf es Radjabov, der 45 Punkte verlor und von 4 auf 14 abrutschte. Für ihn und Mamedyarov rückten Grischuk und Swidler in die Top-10 auf und Topalov verbesserte sich auf Rang 4.
Bei den Top-5 der Frauen hat sich auch im April nichts getan, da die Spitzenreiterinnen seit Februar nicht mehr gespielt haben.
Die neuen Listen:
Männer Frauen
1 Carlsen Nor 2868 1 Polgar Hun 2696
2 Aronian Arm 2813 2 Hou Yifan Chn 2617
3 Kramnik Rus 2811 3 Koneru Ind 2597
4 Topalov Bul 2793 4 Muzychuk Slo 2585
5 Anand Ind 2783 5 Zhao Xue Chn 2565
6 Grischuk Rus 2779
7 Nakamura Usa 2775
8 Caruana Ita 2774
9 Svidler Rus 2769 Die kompletten Top-100-Listen
10 Karjakin Rus 2767 gibt es hier (M) und hier (F).
Die Deutschen unter den Top-100: Männer: Naiditsch (30), Meier (91).
Frauen: Paehtz (30), Michna (75), Melamed (78), Kachiani (98).
rit
Bei den Top-5 der Frauen hat sich auch im April nichts getan, da die Spitzenreiterinnen seit Februar nicht mehr gespielt haben.
Die neuen Listen:
Männer Frauen
1 Carlsen Nor 2868 1 Polgar Hun 2696
2 Aronian Arm 2813 2 Hou Yifan Chn 2617
3 Kramnik Rus 2811 3 Koneru Ind 2597
4 Topalov Bul 2793 4 Muzychuk Slo 2585
5 Anand Ind 2783 5 Zhao Xue Chn 2565
6 Grischuk Rus 2779
7 Nakamura Usa 2775
8 Caruana Ita 2774
9 Svidler Rus 2769 Die kompletten Top-100-Listen
10 Karjakin Rus 2767 gibt es hier (M) und hier (F).
Die Deutschen unter den Top-100: Männer: Naiditsch (30), Meier (91).
Frauen: Paehtz (30), Michna (75), Melamed (78), Kachiani (98).
rit
30.4.13
Topalov gewinnt Grand Prix 3 in Zug
Bei der dritten Auflage der Grand Prix Serie 2012/13 hat der bulgarische Super-GM Veselin Topalov seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen eindrucksvoll fortgesetzt. Er gewann das Turnier mit 8,0 aus 11 Runden deutlich vor Nakamura mit 6,5 sowie Ponomariov und Caruana mit je 6,0.Nachdem auch hier zwei Drittel aller Partien remis endeten, lag das Feld hinter dem Sieger im Abstand von jeweils einem halben Punkt und vielen geteilten Plätzen relativ eng beieinander.
Die Schlusstabelle (in Klammer die GP-Punkte):
1 Topalov Bul 8,0 (170) 7 Giri Ned 5,0 (50)
2 Nakamura Usa 6,5 (140) Leko Hun 5,0 (50)
3 Ponomariov Ukr 6,0 (100) Karjakin Rus 5,0 (50)
Caruana Ita 6,0 (100) 10 Radjabov Aze 4,5 (20)
5 Kamsky Usa 5,5 (75) Mamedyarov Aze 4,5 (20)
Morozevich Rus 5,5 (75) Kasimdzhanov Uzb 4,5 (20)
Topalov hat nicht nur das ungeteilte Sieger-Preisgeld (25 T€) kassiert, er hat nun auch mit 310 GP-Punkten aus zwei Teilnahmen ausgezeichnete Aussichten auf einen der begehrten zwei Kandidatenturnierplätze, die über den Grand Prix vergeben werden. Dazu dürfte er in der neuen Weltrangliste auf Platz 4 vorgestoßen sein.
rit
29.4.13
Endspieltaktik -A bisserl was geht immer!
Weiß am Zug.
Der als Schlitzohr bekannte Amerikaner Frank Marshall (1877-1944) hatte sich mit einer seiner Opferideen wieder einmal verzockt und stand 1923 gegen einen No-Name mit einem Turm weniger da.
Er hat zwar einen einzugsbereiten Feibauern, aber der ist nichts wert, denn er steht ja en prise.
Oder kann er doch noch von Nutzen sein ?
28.4.13
Thomas Leiter ist Bezirks-Blitzmeister
Der mehrmalige und amtierende Bezirksmeister im normalen Schach hat nun auch in Roßdorf unter 44 Teilnehmern den Starkenburger Blitzmeister-Titel geholt.
Thomas Leiter aus Breuberg setzte sich mit 9,5 Punkten aus 11 Runden mit deutlichem Abstand an die Spitze. Es folgen A. Berkes (Langen) und W. Diehl (Weiterstadt) mit 8,0 und M. Müller (Gernsheim) mit 7,5.
Unter den dann folgenden sechs Teilnehmern mit je 7,0 Punkten befindet sich auch unser Schachfreund Walter Berndt.
rit
Thomas Leiter aus Breuberg setzte sich mit 9,5 Punkten aus 11 Runden mit deutlichem Abstand an die Spitze. Es folgen A. Berkes (Langen) und W. Diehl (Weiterstadt) mit 8,0 und M. Müller (Gernsheim) mit 7,5.
Unter den dann folgenden sechs Teilnehmern mit je 7,0 Punkten befindet sich auch unser Schachfreund Walter Berndt.
rit
27.4.13
Der WM-Zyklus 2014 - unverbindliche Vorschau
Nachdem mit Anand und Carlsen die Finalisten für die Weltmeisterschaft 2013 feststehen und mit November und Chennay/Indien auch Zeit und Ort geklärt sind, kann man den Blick schon einmal auf den nächsten WM-Zyklus werfen, der mit der Grand-Prix-Serie ja schon begonnen hat.
Obwohl vorgesehen war, den Weltmeister jedes Jahr neu zu küren, findet das für das nächste Jahr geplante WM-Match doch nicht mehr in 2014 statt; man spricht jetzt vom März 2015. Auf jeden Fall gibt es aber auch 2014 wieder ein Kandidatenturnier (wann und wo ist noch offen), für das sich folgende Spieler qualifizieren:
Obwohl vorgesehen war, den Weltmeister jedes Jahr neu zu küren, findet das für das nächste Jahr geplante WM-Match doch nicht mehr in 2014 statt; man spricht jetzt vom März 2015. Auf jeden Fall gibt es aber auch 2014 wieder ein Kandidatenturnier (wann und wo ist noch offen), für das sich folgende Spieler qualifizieren:
- Ein Teilnehmer ist der unterlegene Finalist aus dem WM-Match 2013
- Zwei Teilnehmer kommen über die Grand Prix Serie 2012/13 (hier)
- Zwei Teilnehmer kommen über den World Cup (August 2013 in Tromsö)
- Zwei Teilnehmer kommen über die Weltrangliste
- Ein Teilnehmer erhält eine Wildcard
So wäre es, wenn es bei acht Teilnehmern bleibt. Bei der Experimentierfreude der Fide kann man allerdings Änderungern oder Erweiterungen durch anderweitige Qualifikationen oder Wildcards nicht ausschließen.
- Ein Teilnehmer erhält eine Wildcard
So wäre es, wenn es bei acht Teilnehmern bleibt. Bei der Experimentierfreude der Fide kann man allerdings Änderungern oder Erweiterungen durch anderweitige Qualifikationen oder Wildcards nicht ausschließen.
rit
26.4.13
Halbzeit beim Aljechin Memorial
Wie bei diesem Feld kaum anders zu erwarten: Die Remisquote beträgt 70% und die Spitze liegt noch dicht beieinander. Die Reihung nach den fünf Runden in Paris:
1 Vachier-L 3,5 6 Anand 2,5
2 Fressinet 3,0 7 Ding Lin 2,0
3 Gelfand 3,0 8 Vitiugov 2,0
4 Adams 3,0 9 Kramnik 2,0
5 Aronian 3,0 10 Svidler 1,0
Bemerkenswert: Zwei Franzosen liegen vorn. Anand, Kramnik und Svidler sind noch nicht so recht in die Gänge gekommen.
Von Sonntag bis Mittwoch geht es in St Petersburg mit den letzten vier Runden weiter.
rit
1 Vachier-L 3,5 6 Anand 2,5
2 Fressinet 3,0 7 Ding Lin 2,0
3 Gelfand 3,0 8 Vitiugov 2,0
4 Adams 3,0 9 Kramnik 2,0
5 Aronian 3,0 10 Svidler 1,0
Bemerkenswert: Zwei Franzosen liegen vorn. Anand, Kramnik und Svidler sind noch nicht so recht in die Gänge gekommen.
Von Sonntag bis Mittwoch geht es in St Petersburg mit den letzten vier Runden weiter.
rit
25.4.13
Endspieltaktik -Finish mit schwerem Gerät
Teimur Radjabov ist derzeit nicht vom Glück verfolgt. Das Kandidatenturnier kostete ihn seinen Stammplatz unter den Top-10 und auch beim GP in Zug läuft es nicht nach seinen Wünschen.
Deshalb mag ihn das schöne Endspielmatt trösten, das ihm vor fünf Jahren gegen Boris Gelfand zur Verfügung stand. In dieser Stellung macht er mit Schwarz und am Zuge kurzen Prozess.
Und wie geht es ?
23.4.13
Endspieltechnik - Die berühmte Reti-Studie
Für viele sicher nur eine schöne Reminiszenz, für
manche vielleicht aber eine überraschende Erkenntnis: Die Studie von Richard Reti aus dem Jahre 1922 ist
immer wieder eine echte Freude.
Ihr Sinngehalt ist: Auf der Königs-Reise von h8 nach h1 ist
der ’’Umweg’’ über e5 genau so schnell wie der gerade Weg auf der h-Linie. Mit diesem Basiswissen kann man unterwegs Erstaunliches
bewirken.
Hier scheint der schwarze h-Bauer unaufhaltsam zur Dame zu laufen. Der weiße König müsste schon drei Züge auf einmal machen, um ihn einholen zu können. Der schwarze König dagegen hat den c-Bauern voll im Griff.
Wieso also Remis?
21.4.13
SCO I und II steigen beide auf
Es ist geschafft! Beide Ober-Ramstädter Mannschaften SCO I und SCO II haben den Aufstieg bereits am vorletzten Spieltag unter Dach und Fach gebracht. Herzlichen Glückwunsch an alle, die dazu beigetragen haben!
SC Ober-Ramstadt I kehrt nach einem 4:4 in Eberstadt in die Starkenburgliga zurück. Ersatzgeschwächt mit drei Ersatzspielern angetreten, war es kein einfaches Spiel.
Walter Berndt gewann am ersten Brett gegen Ludwig Fischer mit einer seiner typischen unkonventionellen Eröffnungen. Karlheinz Gürtler, Rene Hartmann, Knut Goebel und Rolf Tiemann remisierten - wodurch Rolf's Siegesserie der laufenden Saison durch ein Unentschieden endete. Hermann Jaksch gewann in unklarer Stellung durch Zeitüberschreitung seines Gegners nach 39 Zügen. Horst Breitwieser und Peter Schumm mussten Niederlagen einstecken, was angesichts des erreichten Auftstiegs aber gelassen genommen wurde.
Da Roßdorf II ein weiteres Mal nicht antrat, diesmal in Dieburg, haben Eberstadt und Ober-Ramstadt nun vier Punkte Vorsprung auf Roßdorf und Rödermark/Eppertshausen und stehen beide als Aufsteiger fest.
Da Roßdorf II ein weiteres Mal nicht antrat, diesmal in Dieburg, haben Eberstadt und Ober-Ramstadt nun vier Punkte Vorsprung auf Roßdorf und Rödermark/Eppertshausen und stehen beide als Aufsteiger fest.
| Platz | Mannschaft | Spiele | BP | MP |
|---|---|---|---|---|
| 1 | SC Ober-Ramstadt I | 8 | 45 | 13 |
| 2 | SK Eberstadt 1924 I | 8 | 41,5 | 13 |
| 3 | SG Rödermark/Eppertshausen II | 8 | 33 | 9 |
| 4 | SC Ladja Roßdorf II | 8 | 27,5 | 9 |
SC Ober-Ramstadt II musste gegenüber der Stammformation sogar vier Spieler ersetzen und gewann dennoch bei Rödermark/Eppertshausen IV mit 3,5:2,5. Ivan Pernat und Klaus Hansel gewannen ihre Partien, Marek Dähn kam zu einem kampflosen Punkt, und Edgar Fornoff sicherte mit einem Remis den Mannschaftssieg bei Niederlagen von Hans Jordan und Sebastian Kollmeyer. SCO II ist damit Meister der Kreisklasse C und steht als Aufsteiger in die Kreisklasse B fest.
Anmerkung zur Tabelle: Rödermark/Eppertshausen ist am letzten Spieltag spielfrei. In der Kreisklasse C sind nur 9 Mannschaften am Start.| Platz | Mannschaft | Spiele | BP | MP |
|---|---|---|---|---|
| 1 | SC Ober-Ramstadt II | 7 | 28,5 | 12 |
| 2 | SG Rödermark/Eppertshausen IV | 8 | 24,5 | 10 |
| 3 | SC Ladja Roßdorf III | 7 | 24,5 | 9 |
kg
20.4.13
Aljechin Memorial - Paris und Petersburg
Parallel zum Grand Prix findet vom 21.4.-1.5. das stark besetzte Aljechin Memorial statt. Die hochvornehmen Spielorte sind der Louvre in Paris und das Russische Staatsmuseum in St Petersburg. Beide Städte sind mit dem Leben des früheren Weltmeisters Alexander Aljechin eng verbunden.Das Turnier der Kategorie 20 weist einen Elo-Schnitt von 2745 auf. Am Start sind:
Anand Ind 2783 Adams Eng 2727
Aronian Arm 2809 Vachier Fra 2722
Kramnik Rus 2801 Vitiugov Rus 2712
Svidler Rus 2747 Ding Liren Chn 2707
Gelfand Isr 2739 Fressinet Fra 2706
Spieltage: Paris 21.-25. April 13 Uhr - Petersburg 28.4.-1. Mai 11 Uhr
Links: Live und Datenbank -hier-.
18.4.13
TL Info: Vorschau 8. Spieltag
Kommenden Sonntag (21.4.) findet der vorletzte Spieltag in den Starkenburger Schachklassen statt. Für SCO1 und SCO2 sind die Vorgaben klar. Beiden Mannschaften reicht ein Unentschieden (SCO1 in Eberstadt, SCO2 in Roe/Eppertshausen), um in die jeweils höhere Klasse aufzusteigen. Selbst eine Niederlage kann in der letzten Runde noch korrigiert und der Aufstieg geschafft werden. Gue
17.4.13
Fide Grand Prix (3) in Zug/Schweiz
Die dritte Folge der aus sechs Einzelturnieren bestehenden Grand Prix Serie 2012/13 läuft vom 18. bis 30. April im beschaulichen Städtchen Cham im Kanton Zug in der Schweiz. Die Eidgenossen sind für die ursprünglich vorgesehene Metropole Lissabon eingesprungen.
Das Feld besteht aus 12 Super-Großmeistern und erreicht mit einem Elo-Schnitt von 2757 die Kategorie 21. Am Start sind:

Radjabov Aze 2793 Morozevich Rus 2758
Spieltage: April 18-21 23-26 28-30
Uhrzeit: 14.00
Das Feld besteht aus 12 Super-Großmeistern und erreicht mit einem Elo-Schnitt von 2757 die Kategorie 21. Am Start sind:

Radjabov Aze 2793 Morozevich Rus 2758
Karjakin Rus 2786 Peter Leko Hun 2744
Caruana Ita 2772 Kamsky Usa 2741
Topalov Bul 2771 Kasimdzhanov Uzb 2709
Nakamura Usa 2767 Ponomariov Ukr 2733
Mamedyarov Aze 2766 Arish Giri Ned 2727
Spieltage: April 18-21 23-26 28-30
Uhrzeit: 14.00
Bedenkzeit: 2 Std/40 Z + 1 Std/20 Z + !5 Min+30sek/Z für den Rest.
Weitere Infos zur Grand-Prix-Serie gibt es in unseren Posts 23/03/13 und 22/09/12.
rit
rit
16.4.13
Deutsche Schachjugend wählt Spieler des Jahres
Die deutsche Schachjugend wählt und ehrt die Spieler des Jahres 2012 in vier Kategorien - U14 und U20, je weiblich und männlich. In jeder Kategorie wurden von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler 5 Kandidaten nominiert. In der Kategorie U20w ist My Linh Tran aus Roßdorf unter den Kandidatinnen, die im März bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2013 der Frauen einen tollen 5.Platz belegte.
Bis zum 10.05. kann sich jeder an der Wahl beteiligen und hier seine Stimme abgeben. Unter den Teilnehmern, die sich an der Wahl beteiligen, werden auch Preise von EuroSchach Dresden verlost.
14.4.13
Schachromantik - Die Immergrüne Partie
Das nebenstehende schöne Matt ereignete sich 1852 in Berlin zwischen der Schachlegende Adolf Anderssen (Weiß) und seinem selbsternannten 'Schüler' Jean Dufresne. Nach einem Zitat von Wilhelm Steinitz erhielt die Partie später den Titel "Die Immergrüne".Wie bei der 'Unsterblichen' (04/03/13) setzt auch hier der Läufer auf e7 matt, wobei der schwarze Monarch diesmal die Wahl hat, sich auf d8 oder auf f8 geschlagen zu geben.
Aus einem Evans-Gambit heraus spielten die beiden -wie damals üblich- bedingungslos auf Angriff und erreichten nach dem 18. schwarzen Zug die auf dem nachfolgenden Diagramm abgebildete kritische Stellung:
13.4.13
Garri Kasparov wird heute 50
Wie die Zeit vergeht. Garri Kasparov, gemeinhin als der stärkste Schachspieler aller Zeiten angesehen, wird heute 50 Jahre alt. Wir gratulieren herzlich!
Garri wurde am 13.04.1963 in Baku, der Hauptstadt von Azerbaidschan, damals Teil der Sowjetunion, geboren. Früh wurde sein herausragendes Talent erkannt. Mit 10 Jahren kam er in die Schachschule Botwinnik's. Berühmt für angriffslustiges und kämpferisches Schach wurde er zum Gegenpol Karpov's, den er nach dem abgebrochenen ersten WM-Kampf 1984/85 dann im zweiten WM-Kampf 1985 mit 13:11 besiegen konnte und mit 22 Jahren Weltmeister wurde.
Er blieb ungeschlagener FIDE Weltmeister bis 1993. In diesem Jahr trat er nicht mehr im WM-Zyklus der FIDE an, sondern gründete eine eigene Organisation und spielte einen eigenen WM-Titel aus, den er gegen Short und Anand erfolgreich verteidigte, bevor er ihn schließlich im Jahr 2000 an Kramnik verlor.
Er verhandelte mehrere Jahre mit der FIDE über die Wiedervereinigung der beiden WM-Titel, verkündete nach mehreren gescheiterten Versuchen dann am 10.03.2005 seinen Rückzug vom professionellen Schach, sodass die Vereinigung der WM-Titel im Match Topalov gegen Kramnik 2006 erst nach Ende seiner aktiven Laufbahn zustande kam. Die schöne Bildreihe haben wir von chessbase.com. übernommen.
kg
12.4.13
Zwei Weltklasseturniere ante portas
18.04.-30.04.2013 Fide Grand Prix (3) in Zug/Schweiz
12 TeilnehmerO 2758, darunter Radjabov, Karjakin, Caruana, Topalov, Nakamura u.a.
21.04.-01.05.2013 Aljechin-Memorial in Paris und St Petersburg
10 TeilnehmerO 2746, darunter Anand, Kramnik, Aronian, Svidler, Gelfand u.a.
12 Teilnehmer
21.04.-01.05.2013 Aljechin-Memorial in Paris und St Petersburg
10 Teilnehmer
11.4.13
Endspieltaktik -Etwas zum Schmunzeln
In dieser partienahen Studie von Selesniew (1920) vermutet man für Schwarz eigentlich gute Remisaussichten. Doch der Komponist sagt:
Weiß am Zuge gewinnt.
Und wie geht es am schönsten?
1. c5 ein Angebot
Wenn Schwarz nimmt, fallen die schwachen Bauern auf der c-Linie schnell. Aber er hat ja die schöne Gabel
1. ... Se6 Und nun??
10.4.13
Jung und alt
Unsere Frage von gestern beantworten wir mit einem kleinen Streifzug durch die Geschichte.
Garri Kasparov war 22 Jahre und fast 7 Monate, als er den Wiederholungs-WM-Kampf 1985 gegen Karpov gewann. Magnus Carlsen wird ein paar Monate älter sein, wenn er Ende diesen Jahres Anand bezwänge. Mikhail Tal war 23 Jahre und sechs Monate alt, als er 1960 Botwinnik überrraschend den Titel für ein Jahr entriß. Die im KO-Modus ermittelten Weltmeister der FIDE ab 1999 gelten nicht allen als "echte" Weltmeister. Der jüngste Weltmeister von allen aber ist hier zu finden. Ruslan Ponomariov aus der Ukraine war noch 18 Jahre alt, als er 2002 das Finale der KO-Weltmeisterschaft in Moskau gegen Ivantschuk gewann.
Hinsichtlich des Seniors der Schachweltmeister ist Anand vergleichsweise jung. Zu anderen Zeiten und unter anderen Umständen konnte man den Titel auch im reifen Alter innehaben. Wilhelm Steinitz führte den WM-Titel als 49-jähriger ein und behielt ihn, bis er 58 war. Emanuel Lasker war 52, als er ihn 1921 in Havanna an Capablanca verlor. Alexander Aljekhin war 53, als er 1946 viel zu früh verstarb. Schließlich Michail Botwinnik war 51, als er ihn 1963 an Petrosjan verlor.
kg
kg
9.4.13
Wettkampf der Generationen
Magnus wurde am 30.11.1990 geboren. Der WM Kampf soll vom 06.-26.11.2013 stattfinden. Er könnte also noch mit 22 Jahren wenige Tage vor seinem 23. Geburtstag Weltmeister werden. Wäre er dann der jüngste Schachweltmeister der Geschichte?
Und anders herum: Wenn der jetzt 43-jährige Anand den Titel im November überraschend nochmal verteidigen sollte, wäre er dann der älteste oder wenigstens einer der ältesten Schachweltmeister der Geschichte?
Morgen dann die Lösung.
kg
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8.4.13
Turniere in der Region
Auch in diesem Jahr gibt es nach Ostern einige Schachturniere in der Region:
28.04.2013, Blitz-Einzelmeisterschaft des Bezirks Starkenburg, Roßdorf
max. 15 Runden Schweizer System, Infos unter www.kdfb-schach.blogspot.de
09.-12.05.2013, 8. Ried-Open, Einhausen
7 Runden Schweizer System, 2 h für 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie, www.ried-open.de17.-19.05.2013, 9. Griesheimer Schachtage
5 Runden Schweizer System, 90 Minuten für 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie, www.schachverein-griesheim.de/schachtage/2013/
18.-20.05.2013, 11. Pfingst-Jugend-Open in Gernsheim,
7 Runden Schweizer System, 90 Minuten pro Partie, Gruppen A (offen) und B (unter DWZ 1300), www.sk1980gernsheim.de
29.05.-02.06.2013, 16. Rhein-Main Open, Bad Homburg
7 Runden Schweizer System, 90 Minuten für 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie plus 30 Sekunden Inkrement ab dem ersten Zug, d.h. elektronische Uhren an allen Brettern, Gruppen A (offen) und B (unter DWZ/ELO 2000), www.rhein-main-open.de
06.-07.07.2013, 22. Heinerfest-Schachpokal, Darmstadt
9 Runden Schweizer System, 30 Minuten pro Partie, www.schachverein-griesheim.de/heiner/heiner13/
Wer Lust hat, sollte sich die Termine zum Mitspielen oder auch Zuschauen vormerken.
kg
7.4.13
Schachbundesliga 2012/13 abgeschlossen
Die Schachbundesliga 2012/13 ist vorüber. Serienmeister OSG Baden-Baden gewann alle 15 Spiele und sicherte sich den Titel konkurrenzlos mit 5 Punkten Vorsprung auf Vizemeister Mülheim-Nord und schon 9 Punkten Vorsprung auf den Drittplazierten aus Solingen.
Am letzten Spieltag gab's noch zwei kleine Überraschungen. Hockenheim bot im Spiel gegen Baden-Baden am Schlußtag zum zweiten Mal in dieser Saison Ex-Weltmeister Anatoly Karpov an Brett 1 auf. Karpov musste gegen Svidler antreten. Im russischen Duell tat dieser dem Altmeister nicht weh und gab nach 21 Zügen remis. kg
6.4.13
Griesheim holt drei Punkte in der Bundesliga!
Zwei der abschließenden drei Bundesligarunden in Schwetzingen sind gespielt. Alle Entscheidungen sind gefallen: Baden-Baden ist erwartungsgemäß souveräner Meister. Auf den letzten vier Plätzen liegen die Teams aus Berlin, Griesheim, Forchheim und Norderstedt, deren Rückstand zum rettenden 12. Platz nicht mehr aufgeholt werden kann.
Erfreulich aus Starkenburger Sicht: Griesheim hat mit einem 4:4 gegen Wiesbaden und einem 5,5:2,5 gegen Norderstedt in Schwetzingen drei Punkte geholt, die rote Laterne abgegeben und sich auf Platz 14 verbessert. Das vermeidet den Abstieg nicht mehr, sieht in der Tabelle aber doch freundlicher aus.
Die Schlussrunde am Sonntag kann wie gewohnt HIER verfolgt werden. Griesheim spielt gegen den Hamburger SK.
kg
Erfreulich aus Starkenburger Sicht: Griesheim hat mit einem 4:4 gegen Wiesbaden und einem 5,5:2,5 gegen Norderstedt in Schwetzingen drei Punkte geholt, die rote Laterne abgegeben und sich auf Platz 14 verbessert. Das vermeidet den Abstieg nicht mehr, sieht in der Tabelle aber doch freundlicher aus.
Die Schlussrunde am Sonntag kann wie gewohnt HIER verfolgt werden. Griesheim spielt gegen den Hamburger SK.
kg
5.4.13
Heute bis Sonntag: Schachbundesliga-Ausklang
An diesem Wochenende versammeln sich alle Bundesliga-Vereine zur abschließenden Zentralen Dreifach-Runde im
badischen Schwetzingen, wo Hockenheim im feinen Ambiente der kurfürstlichen Schlossanlage als Gastgeber fungiert.
Für den nüchternen Betrachter sind die wesentlichen Entscheidungen
allerdings schon gefallen. Nur tief Wunder-Gläubige werden noch etwas darauf
setzen, dass Baden Baden die Meisterschaft verpasst oder Berlin sich noch
retten könnte.
So haben wir Muße, uns HIER ein paar interessante Einzelpartien anzuschauen. Start: Freitag 16 Uhr - Samstag 14 Uhr - Sonntag 10 Uhr.
rit
So haben wir Muße, uns HIER ein paar interessante Einzelpartien anzuschauen. Start: Freitag 16 Uhr - Samstag 14 Uhr - Sonntag 10 Uhr.
rit
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